Coronavirus: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Die Situation verändert sich laufend. Was muss ich wissen und an wen kann ich mich wenden? Antworten auf brennende Fragen.

31.03.2020

Nicole Koch

Wenn Sie aktuell Probleme haben, Ihre Zahlungen an Helsana zu leisten, kontaktieren Sie uns. Sie können sich an Ihr persönliches Beratungsteam wenden. Die Telefonnummer finden Sie auf Ihrer Police und Leistungsabrechnung oder unter unseren Kontakten. Gut und sicher erreichen Sie uns auch über Ihr Kundenportal myHelsana. Gemeinsam finden wir eine individuelle Lösung.

Als besonders gefährdet gelten Menschen ab 65 Jahren sowie Menschen mit folgenden Vorerkrankungen:

  • Bluthochdruck
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs

Sollte dies auf Sie zutreffen, bleiben Sie bitte zu Hause.

Der Bundesrat hat am 16. März 2020 entschieden, dass weiterhin alle dringenden Therapiemassnahmen durchgeführt werden dürfen. Für medizinisch notwendige Behandlungen der Komplementärmedizin übernehmen wir bei entsprechender Versicherungsdeckung weiterhin 75 % für ambulante Behandlungen. Bedingung ist, dass die Therapiemassnahmen sowie die Person, die sie durchführt, von uns anerkannt sind.

Durchführen dürfen diese Behandlungen: Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler, Kliniken und Arztpraxen sowie Praxen und Einrichtungen von Gesundheitsfachpersonen nach Bundesrecht und kantonalem Recht. Ob Ihre Fachperson komplementärmedizinische Behandlungen durchführen darf, muss sie mit den kantonalen Behörden klären.

Sie können Ihre Medikamente bei einer unserer Partnerapotheken bestellen. Ärztlich verordnete Medikamente werden zu Ihnen nach Hause geschickt und Helsana direkt verrechnet. Die Homepages mit den Kontaktangaben unserer vier Versandapotheken finden Sie unter unseren Partnerunternehmen.

Ja, die Grundversicherung übernimmt die Kosten für den Covid19-Test. Voraussetzung dafür ist, dass der Test medizinisch begründet ist. Dies ist der Fall bei Patientinnen und Patienten mit schweren Symptomen oder mit erhöhtem Komplikationsrisiko. Die Kostenbeteiligung (Franchise und Selbstbehalt) bleibt wie bei allen anderen Krankheiten geschuldet.

Aufgrund der limitierten Verfügbarkeit der Tests hat das BAG entschieden, aktuell keine Tests zu veranlassen, wenn die Testkriterien des BAG (dazu gehören unter anderem schwere Symptome oder erhöhtes Komplikationsrisiko) nicht gegeben sind. 

Unser Telmed-Partner Medi24 bietet jedoch einen digitalen Coronacheck an unter https://www.medi24.ch/de/coronacheck. Aufgrund der hohen Nachfrage kann es zu Wartezeiten kommen. Nutzen Sie idealerweise Randzeiten und verwenden Sie die aktuellste Browser-Version.

Ihre Ärztin oder Ihr Apotheker können Ihnen Auskunft darüber geben, ob für Ihr Medikament ein Lieferengpass vorliegt. Sollte dies der Fall sein, entscheidet der Apotheker allenfalls in Absprache mit Ihrer behandelnden Ärztin, ob das Medikament durch ein anderes mit gleichem Wirkstoff oder mit gleicher Wirkstoffklasse ersetzt werden kann. Bitte beachten Sie: Medikamentenkosten werden von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nur im Rahmen der medizinisch notwendigen Dosierungen und in den der Therapie entsprechend sinnvollen Abgabemengen übernommen.

Nein, setzen Sie ein ärztlich verordnetes Medikament nicht selbständig ab. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt telefonisch.

Nein, Sie sollten in diesem Fall nicht in die Praxis gehen. Sie könnten andere Menschen anstecken. Wenn Sie Krankheitssymptome einer akuten Atemwegsinfektion mit Fieber und Husten haben, bleiben Sie zu Hause, sofern Ihr Allgemeinzustand dies zulässt: Solange die Symptome anhalten und 24 Stunden darüber hinaus (Selbst-Isolation).

Rufen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an:

  • bei erhöhtem Komplikationsrisiko (besonders gefährdete Personen)
  • bei Atemnot
  • wenn sich die Atemwegssymptome verschlimmern

Detaillierte Informationen zum richtigen Verhalten und Antworten auf weitere Fragen entnehmen Sie der Website des BAG. Den Link dazu finden Sie unten. 

Bleiben Sie für 5 Tage ab der Diagnose des bestätigten Falls zu Hause und vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit anderen Personen (Selbst-Quarantäne). 

Detaillierte Informationen zum richtigen Verhalten und Antworten auf weitere Fragen entnehmen Sie der Website des BAG. Den Link dazu finden Sie unten. 

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht Empfehlungen für Reisende, die laufend aktualisiert werden. Die Empfehlungen betreffen neben dem Verhalten im Ausland auch allfällige Massnahmen nach der Rückkehr in die Schweiz. Bitte beachten Sie, dass verschiedene Länder Einschränkungen und Einreiseverbote verhängt haben. 

Das BAG empfiehlt derzeit zudem, den öffentlichen Verkehr nach Möglichkeit nicht zu benützen. 

Die Bestimmungen unserer Zusatzversicherungen sehen gewisse Leistungen vor, die sich auf Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus anwenden lassen:

  • Stornierungen von Hotel- und Reisekosten z. B. vor Antreten der Reise in ein Gefahrenland sind nicht versichert.
  • Arzt- und Spitalkosten sind zu den üblichen Bestimmungen der Grund- und der Zusatzversicherungen TOP/OMNIA/COMPLETA/HOSPITAL/WORLD gedeckt.
  • Vorzeitige Rückreisen aufgrund einer Epidemie sind aus der Zusatzversicherung TOP/OMNIA und COMPLETA bis zum Betrag von CHF 500.00 gedeckt. Die Rückreise muss aus einem Land stattfinden, in welchem das Coronavirus verbreitet ist. Aus der Zusatzversicherung WORLD sind keine Beiträge dafür versichert.
  • Verlängerungen von Hotelaufenthalten sowie Umbuchungskosten von Reisen aufgrund einer Quarantäne im Ausland sind nicht versichert.
  • Wenn das für die Reise gebuchte oder benützte öffentliche Transportmittel ausfällt und deshalb die programmgemässe Fortsetzung der Reise nicht gewährleistet ist, organisiert und bezahlt die Zusatzversicherung WORLD die Extra-Rückreise oder die verspätete Weiterreise der versicherten Person. Kosten aufgrund von Pannen oder Unfällen von privaten Fahrzeugen oder aufgrund von Änderungen oder Abbruch des Reiseprogramms durch den Reiseveranstalter sind nicht versichert.
  • Medizinisch notwendige Repatriierungen ins Wohnland sind aus den Zusatzversicherungen TOP/OMNIA/COMPLETA/HOSPITAL/WORLD versichert*.

*ACHTUNG: Bei einer Infizierung mit dem Coronavirus kann eine Rückreise in die Schweiz erst nach vollständiger Genesung organisiert werden. Wenn die medizinische Versorgung im Ausland nicht ausreichend vorhanden ist, werden unsere Kundinnen und Kunden in ein nahegelegenes Spital mit entsprechender Infrastruktur verlegt. Bei schwer erkrankten Personen wird auch eine Repatriierung in die Schweiz geprüft. Hier gelten jedoch die Ein- und Ausreisebestimmungen der jeweiligen Länder. Der Rücktransport kann erst nach einer zweiwöchigen Quarantäne im Ausland durchgeführt werden. Aktuell werden die Transporte nur noch von der REGA vorgenommen. Dies führt zu Engpässen und längeren Wartezeiten.

Die Übertragung erfolgt vor allem durch Tröpfcheninfektion. Beim Niesen oder Husten gelangen Viren von einem Menschen direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund und Augen eines anderen Menschen. In der Regel ist dafür ein enger Kontakt mit einer infektiösen Person erforderlich. Das heisst: Während mindestens 15 Minuten weniger als 2 Meter Abstand zueinander.

Die ausgeschiedenen Viren überleben aber auch einige Stunden in winzigen Tröpfchen etwa auf Händen oder Türklinken. Durch Berührungen im Gesicht gelangen sie auf die eigenen Schleimhäute.

Nach einer Infektion mit dem Coronavirus treten die ersten Krankheitszeichen in der Regel nach 3 bis 7 Tagen auf. Es kann jedoch auch bis zu 14 Tage dauern.

  • Waschen Sie Ihre Hände regelmässig und gründlich.
  • Husten oder niesen Sie in ein Taschentuch oder in die Armbeuge. Entsorgen Sie das Taschentuch nach Gebrauch umgehend. 
  • Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht.
  • Bleiben Sie bei Fieber und Husten zu Hause.
  • Halten Sie Abstand.
  • Verzichten Sie aufs Händeschütteln.
  • Gehen Sie nur nach telefonischer Anmeldung in eine Arztpraxis oder Notfallstation.

Detaillierte Informationen zum richtigen Verhalten und Antworten auf weitere Fragen entnehmen Sie der Website des BAG. Den Link dazu finden Sie unten. 

Die häufigsten Symptome sind Fieber, Husten und Atembeschwerden. Mehrheitlich verläuft die Erkrankung mild, bei manchen Menschen sogar gänzlich ohne Symptome.

Ein schwerer Verlauf zeigt sich vorwiegend bei älteren Menschen sowie bei Menschen mit einer chronischen Vorerkrankung wie Bluthochdruck, Herz- und Lungenerkrankungen, Diabetes oder Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen. Bei einem schweren Verlauf kann es nach rund einer Woche zu Kurzatmigkeit sowie im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung mit Atemnot und Befall weiterer Organsysteme kommen.

Die therapeutischen Möglichkeiten beschränken sich gegenwärtig auf die Behandlung und Linderung der Symptome. Bei milden Erkrankungen, die weniger als sieben Tage andauern, genügt eine Behandlung wie bei einer unkompliziert verlaufenden Grippe: sich Ruhe gönnen, ausreichend trinken, gegebenenfalls Fieber senken. 

Die Informationen stammen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Robert Koch-Institut.

Haftungsausschluss

Die hier aufgeführten Informationen zu Gesundheitsthemen sind allgemeine Hinweise und dienen ausschliesslich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen sollten Sie in jedem Fall Rat bei einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal einholen.

Meine Kontakte

Medizinische Beratung 

Für Fragen zur medizinischen Behandlung bei Verdacht auf das Coronavirus ist Ihr behandelnder Arzt zuständig.

Das medizinische Fachpersonal von Medi24 hilft unseren Kunden rund um die Uhr ebenfalls bei Fragen zur Gesundheit mit konkreten Empfehlungen weiter – kompetent, unabhängig und kostenlos für alle Helsana-Kunden.
Telefon 0800 100 008

Versicherungsschutz und Hilfe im In- und Ausland

Bei Fragen zum Versicherungsumfang in der Schweiz können Sie sich an unsere Kundenservices wenden.
Telefon 0844 80 81 82

Fragen zum Versicherungsumfang im Ausland beantwortet Ihnen unser Kundenservice International.
Telefon +41 58 340 18 80

Kunden, die bereits im Ausland hospitalisiert sind oder demnächst werden müssen, sowie Fälle von vorzeitigen Rückreisen und Repatriierungen ins Wohnland können sich rund um die Uhr an unsere Notrufzentrale wenden.
Telefon +41 58 340 16 11

Psychologische Soforthilfe

Für psychologische Unterstützung bei finanziellen oder sozialen Notlagen wenden Sie sich an die kostenlose psychologische Soforthilfe.
Telefon +41 58 340 16 11

Infoline Coronavirus des BAG

Die Infoline Coronavirus des BAG ist rund um die Uhr erreichbar.
Telefon +41 58 463 00 00

Wichtige und laufend aktuelle Informationen finden Sie zudem auf der Webseite des BAG .

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