Coronavirus: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Die Situation verändert sich laufend. Was muss ich wissen und an wen kann ich mich wenden? Antworten auf brennende Fragen.

14.04.2022 Gabriela Braun

Sie möchten sich auf Corona testen lassen, wissen aber nicht, ob die Kosten übernommen werden? Wie man sich selbst und andere am besten schützt und was es beim Reisen zu beachten gilt: Wir bieten Ihnen eine Übersicht zu den drängendsten Themen. 

Sie müssen sich unverzüglich zu Hause isolieren, damit Sie andere Personen nicht anstecken. Lassen Sie sich zudem testen. Die Isolation ist abhängig vom Testergebnis. Bei einem positiven Testergebnis wird sich zudem die zuständige kantonale Stelle bei Ihnen melden und Ihnen weitere Informationen und Anweisungen geben. 

Anweisungen des BAG zur Isolation erfahren Sie in diesem PDF. 

Detaillierte Informationen zum richtigen Verhalten und Antworten auf weitere Fragen entnehmen Sie der Website des BAG. Den Link dazu finden Sie unten.  

Die Tests werden von Ärztinnen und Ärzten, Spitälern und Apotheken, Laboratorien, Spitex sowie Testzentren durchgeführt, die vom Kanton oder in dessen Auftrag betrieben werden. Sie bieten die herkömmlichen Tests (PCR) sowie Antigen-Schnelltests an. 

Alters- und Pflegeheime sowie sozialmedizinische Institutionen führen Tests bei Heiminsassen, Personal und Besuchern durch. 

Informationen zu den aktuellen Testangeboten finden Sie auf den kantonalen Webseiten. Eine Übersicht dazu bietet die Website des BAG unter «Coronavirus: Testen».

Übersicht der kantonalen Testangebote

PCR-Einzeltests

Der Bund übernimmt die Kosten für PCR-Einzeltests bei Personen, die:

  • sich aufgrund von Symptomen testen lassen.
  • engen Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten (im gleichen Haushalt wohnhaft oder in ähnlicher Weise regelmässigen und engen Kontakt).
  • eine Anweisung von einer kantonalen Stelle oder von einer Ärztin / einem Arzt erhalten haben, dass sie sich testen lassen sollen (z. B. aufgrund eines gepoolten positiven PCR-Tests).

Antigen-Schnelltest 

Der Bund übernimmt die Kosten für nasopharyngeale Antigen-Schnelltests (Nasen-Rachen-Abstrich). Seit 11. Oktober 2021 werden die Kosten für Tests, die zu einem Testzertifikat führen, nicht mehr vergütet.  

Antigen-Selbsttests

Selbsttests können in diversen Geschäften wie Apotheken und Drogerien bezogen werden, müssen jedoch selbst bezahlt werden.

Antikörpertests

Antikörpertests werden nur unter ganz speziellen Bedingungen aufgrund kantonaler oder ärztlicher Anordnung vergütet (z. B. bei schwerer Immundefizienz).

PCR-Pooltests

Der Bund übernimmt die Kosten für alle Personen.

Seit dem 7. April 2021 können Sie in Schweizer Apotheken Selbsttests beziehen. 

Falls Sie weder geimpft noch genesen sind, übernimmt der Bund bis Ende September 2021 sämtliche Kosten für die Selbsttests, sofern maximal fünf Tests innerhalb von 30 Tagen be-zogen werden. Die Apotheke rechnet die Tests direkt über die Krankenkasse ab. Auch Selbstbehalt und Franchise übernimmt der Bund. Eine Rückerstattung über die Kundin oder den Kunden ist nicht möglich. Ab dem 1. Oktober werden Selbsttests vom Bund jedoch nicht mehr vergütet. Wenn Sie trotzdem Selbsttests beziehen möchten, müssen Sie sie selbst bezahlen.

Seit dem 26. Juni 2021 dürfen auch Drogerien und Detailhändler Selbsttests verkaufen. Diese werden jedoch vom Bund nicht finanziert. Sie müssen sie somit selbst bezahlen.

Die Selbsttests führen Sie selbstständig per Nasenabstrich durch, das Resultat können Sie nach ca. 15 Minuten ablesen. 

Fällt der Selbsttest positiv aus, muss ein PCR-Test durch eine Fachperson erfolgen. Dieser Test ist gratis. Ein positives Resultat muss die Fachperson den Behörden melden und die Testperson muss sich in Quarantäne begeben.

Die Kantone stellen die Infrastruktur für die Covid-19-Impfung bereit. Bitte erkundigen Sie sich auf der kantonalen Website der Gesundheitsdirektion. Dort sind die Testzentren und das Anmeldeprozedere ersichtlich. 

Die Impfung ist für die Versicherten gratis, also von Franchise und Selbstbehalt befreit. Sie erhalten keine Rechnung. Die Kosten werden durch Bund, Kanton und Krankenversicherung übernommen.

Nach ersten Schätzungen geht der Bundesrat von Impfkosten im Bereich von 200 bis 250 Millionen Franken zulasten der Grundversicherung aus. Diese Kosten werden nicht zu einer Erhöhung der Krankenversicherungsprämien führen.

Sie schützen sich und andere am besten vor einer Corona-Infektion, indem Sie sich impfen lassen und die Hygiene- sowie Verhaltensregeln beachten. Lassen Sie sich zudem, falls nötig, testen oder begeben Sie sich in Isolation.

Mehr dazu erfahren Sie auf der Homepage des BAG unter «Coronavirus: So schützen wir uns».

Zur BAG-Kampagne «Coronavirus: So schützen wir uns»

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlicht Empfehlungen für Reisende, die laufend aktualisiert werden. Die Empfehlungen betreffen neben dem Verhalten im Ausland auch allfällige Massnahmen nach der Rückkehr in die Schweiz. Bitte beachten Sie, dass verschiedene Länder Einschränkungen und Einreiseverbote verhängt haben. 

Die Bestimmungen unserer Zusatzversicherungen sehen gewisse Leistungen vor, die sich auf Reisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus anwenden lassen:

  • Stornierungen von Hotel- und Reisekosten z. B. vor Antreten der Reise in ein Gefahrenland sind nicht versichert.
  • Medizinisch notwendige Arzt- und Spitalkosten sind zu den üblichen Bestimmungen der Grund- und der Zusatzversicherungen TOP/OMNIA/COMPLETA/HOSPITAL/WORLD gedeckt.
  • Die Grundversicherung deckt für Behandlungen im Ausland max. die doppelten Kosten analog Schweizer Tarif. Dies reicht für eine volle Kostendeckung meistens nicht aus. Um eine Auslandbestätigung für eine volle Deckung zu erhalten, muss eines der folgenden Produkte vorhanden sein: TOP, COMPLETA oder WORLD.
  • Vorzeitige Rückreisen aufgrund einer Epidemie sind aus der Zusatzversicherung TOP/OMNIA und COMPLETA bis zum Betrag von CHF 500.00 gedeckt. Die Rückreise muss aus einem Land stattfinden, in welchem das Coronavirus verbreitet ist. Aus der Zusatzversicherung WORLD sind keine Beiträge dafür versichert.
  • Verlängerungen von Hotelaufenthalten sowie Umbuchungskosten von Reisen aufgrund einer Quarantäne im Ausland sind nicht versichert.
  • Ein präventiver Coronatest, der von der Fluggesellschaft gefordert wird oder für die Einreise in ein anderes Land notwendig ist, ist nicht versichert.
  • Eine präventive Quarantäne in einem Hotel oder Spital ist nicht versichert.
  • Wenn das für die Reise gebuchte oder benützte öffentliche Transportmittel ausfällt und deshalb die programmgemässe Fortsetzung der Reise nicht gewährleistet ist, organisiert und bezahlt die Zusatzversicherung WORLD die Extra-Rückreise oder die verspätete Weiterreise der versicherten Person. Kosten aufgrund von Pannen oder Unfällen von privaten Fahrzeugen oder aufgrund von Änderungen oder Abbruch des Reiseprogramms durch den Reiseveranstalter sind nicht versichert.
  • Medizinisch notwendige Repatriierungen ins Wohnland sind aus den Zusatzversicherungen TOP/OMNIA/COMPLETA/WORLD versichert*.

* Bitte beachten Sie, dass im Ausland sowie in der Schweiz nicht immer Spitalbetten verfügbar sind. Die Situation in den verschiedenen Ländern und Regionen kann sich täglich verändern. Ein Rücktransport in die Schweiz gestaltet sich darum zurzeit schwierig. Auch die Rega hat nur eingeschränkte Möglichkeiten. Sollte eine Behandlung in einem ausländischen Spital für Sie nicht in Frage kommen, raten wir aktuell von einem Auslandaufenthalt ab.

Wenn eine medizinische Unterversorgung vorhanden ist, wird eine Repatriierung in die Schweiz angestrebt und die Kosten werden von Helsana übernommen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn ein Jet sowie ein Spitalbett in der Schweiz verfügbar ist. In den Fällen, in denen die Behandlung adäquat im Ausland stattfinden kann, ist ein Rücktransport normalerweise nicht versichert. Lassen es die Umstände zu, so setzt Helsana alles daran, Sie trotzdem in die Schweiz zu repatriieren, sofern Sie eine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen haben. Medizinisch notwendige Repatriierungen ins Wohnland sind aus den Zusatzversicherungen TOP/OMNIA/COMPLETA/WORLD versichert*. Im Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung sind dagegen keine Repatriierungen in die Schweiz enthalten.

* Bitte beachten Sie, dass im Ausland sowie in der Schweiz nicht immer Spitalbetten verfügbar sind. Die Situation in den verschiedenen Ländern und Regionen kann sich täglich verändern. Ein Rücktransport in die Schweiz gestaltet sich darum zurzeit schwierig. Auch die Rega hat nur eingeschränkte Möglichkeiten. Sollte eine Behandlung in einem ausländischen Spital für Sie nicht in Frage kommen, raten wir aktuell von einem Auslandaufenthalt ab.

Wenn Sie aktuell Probleme haben, Ihre Zahlungen an Helsana zu leisten, kontaktieren Sie uns. Sie können sich an Ihr persönliches Beratungsteam wenden. Die Telefonnummer finden Sie auf Ihrer Police und Leistungsabrechnung oder unter unseren Kontakten. Gut und sicher erreichen Sie uns auch über Ihr Kundenportal myHelsana. Gemeinsam finden wir eine individuelle Lösung.

Sie können Ihre Medikamente bei einer unserer Partnerapotheken bestellen. Ärztlich verordnete Medikamente werden zu Ihnen nach Hause geschickt und Helsana direkt verrechnet. Die Homepages mit den Kontaktangaben unserer vier Versandapotheken finden Sie unter unseren Partnerunternehmen.

Nein, setzen Sie ein ärztlich verordnetes Medikament nicht selbständig ab. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt telefonisch.

Die häufigsten Langzeitfolgen sind gemäss BAG Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden sowie kognitive Störungen. Weitere, ebenfalls häufig vorkommende Symptome sind der Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, Schlaflosigkeit, Muskelermüdung/Muskelschmerzen, Schmerzen in der Brust, stetig wiederkehrendes Fieber, Hautausschläge und Beschwerden nach körperlicher Anstrengung. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, sollten Sie sich Sorgen über eventuelle Langzeitfolgen machen.

Informationen des BAG zu den Covid-19-Langzeitfolgen

Sollten aufgrund von Versorgungslücken in der Schweiz Verlegungen ins Ausland erforderlich sein, muss das BAG oder der Kanton die gesetzlichen Rahmenbedingungen schaffen. Die Verlegungskosten sowie die Aufenthaltskosten würden damit geregelt. Das Schweizer Spital oder der Kantonsarzt müsste eine solche Verlegung veranlassen. 

Sollten Sie sich selbst ins Ausland begeben, gilt dies als Wahlbehandlung. Eine solche ist nur über entsprechende Zusatzversicherungen gedeckt. 

Die Informationen stammen vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und dem Robert Koch-Institut.

Haftungsausschluss

Die hier aufgeführten Informationen zu Gesundheitsthemen sind allgemeine Hinweise und dienen ausschliesslich zu Informationszwecken. Sie ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen sollten Sie in jedem Fall Rat bei einem Arzt oder medizinischem Fachpersonal einholen.

Meine Kontakte

Medizinische Beratung 

Für Fragen zur medizinischen Behandlung bei Verdacht auf das Coronavirus ist Ihr behandelnder Arzt zuständig.

Das medizinische Fachpersonal von Medi24 hilft unseren Kunden rund um die Uhr ebenfalls bei Fragen zur Gesundheit mit konkreten Empfehlungen weiter – kompetent, unabhängig und kostenlos für alle Helsana-Kunden.
Telefon 0800 100 008

Versicherungsschutz und Hilfe im In- und Ausland

Bei Fragen zum Versicherungsumfang in der Schweiz können Sie sich an unsere Kundenservices wenden.
Telefon 0844 80 81 82

Fragen zum Versicherungsumfang im Ausland beantwortet Ihnen unser Kundenservice International.
Telefon +41 58 340 18 80

Kunden, die bereits im Ausland hospitalisiert sind oder demnächst werden müssen, sowie Fälle von vorzeitigen Rückreisen und Repatriierungen ins Wohnland können sich rund um die Uhr an unsere Notrufzentrale wenden.
Telefon +41 58 340 16 11

Psychologische Soforthilfe

Für psychologische Unterstützung bei finanziellen oder sozialen Notlagen wenden Sie sich an die kostenlose psychologische Soforthilfe.
Telefon +41 58 340 16 11

Infoline Coronavirus des BAG

Die Infoline Coronavirus des BAG ist rund um die Uhr erreichbar.
Telefon +41 58 463 00 00

Wichtige und laufend aktuelle Informationen finden Sie zudem auf der Webseite des BAG .

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