Tipps zur Stressbewältigung

Diese Bewältigungsstrategien helfen Ihnen, mit Stress und Belastungen besser umzugehen.

10.04.2017 Daniela Diener

Positiv denken

Versuchen Sie, gelassen und positiv in die Zukunft zu blicken. Die wenigsten Dinge enden in einer Katastrophe. Sagen Sie sich jedes Mal «Stopp!», wenn Sie ins Grübeln kommen, und richten Sie den Blick aufs Wesentliche. Fragen Sie sich immer wieder: «Was ist das Positive an dieser Situation?», «Was kann ich daraus lernen?». Glauben Sie an die eigene Kraft. Manchmal nützt es auch, optimistische Menschen zu beobachten. Wie reagieren sie in schwierigen Situationen? Nehmen Sie sie zum Vorbild.

Abschied vom Perfektionismus

Lösen Sie sich von der Idee, alles perfekt machen zu müssen. Gehen Sie die Dinge lieber effizient an. Streben Sie dabei ein gutes, aber nicht exzellentes Resultat an. Sagen Sie sich: «Ich darf auch Fehler machen», «Weniger ist manchmal mehr» oder «Ich gebe mein Bestes und achte auf mich». Schreiben Sie sich den Satz, der Sie am meisten anspricht, auf einen Zettel, und kleben Sie ihn irgendwohin, wo Sie ihn immer wieder sehen – zum Beispiel an Ihren PC. 

Perspektivenwechsel

Wer belastende Situationen aus einer anderen Perspektive betrachtet, kann sie neu bewerten. Wechseln Sie öfter mal Ihre gewohnte Haltung. Sie werden dadurch nicht nur kreativer, sondern auch gelassener. Versuchen Sie, weniger zu urteilen und Dinge wohlwollend zu betrachten. Versetzen Sie sich in die Lage Ihres Gegenübers. Das öffnet den Horizont und fördert Ihre Empathie für andere. 

Distanz gewinnen

Lösen Sie sich von allem, was Sie nicht beeinflussen können. So verringern sich Ihre krank machenden Stressoren automatisch. Sie müssen nicht immer alles im Griff haben. Im Gegenteil. Sie dürfen es sich auch leicht machen. Lassen Sie los und akzeptieren Sie Ihre Grenzen. Lenken Sie sich von Dingen ab, die Sie nicht ändern können – zum Beispiel mit einer Reise an einen Ort, an dem Sie noch nie waren. 

Sich gut organisieren

Ein gutes Zeitmanagement trägt zur Entspannung bei. Ihre Aufgaben sollten Sie nicht möglichst schnell erledigen, sondern mit möglichst wenig Aufwand und ohne Stress. Hilfreich ist eine Liste mit Pendenzen, geordnet nach Priorität und Terminen. Erledigen Sie die unangenehmen Aufgaben zuerst, dann fallen Ihnen danach die einfachen leichter. Teilen Sie grössere Aufgaben in kleinere Etappen auf und erledigen Sie sie über mehrere Tage. Und schliessen Sie eine Aufgabe immer erst ab, bevor Sie mit der nächsten beginnen.

Freundschaften pflegen

Der Austausch mit anderen gilt laut Forschung als der wichtigste Stresspuffer überhaupt. Bei sozialer Zuwendung stellt der Körper Opioide (Nervenbotenstoffe) her, die nicht nur Schmerzen reduzieren, sondern auch Ängste und Stress abbauen. Umgekehrt sind körperliche Stresssymptome besonders ausgeprägt, wenn die soziale Unterstützung fehlt. Deshalb: Schaufeln Sie sich regelmässig Zeit frei für Familie und Freunde.

Schönes geniessen

Freizeit bedeutet nicht immer nur «freie Zeit». Arztbesuche, Behördengänge und andere Verpflichtungen an freien Tagen entspannen uns nicht wirklich. Halten Sie sich deshalb in Ihrer Freizeit immer auch ein Zeitfenster frei für das, was Sie wirklich gerne tun. Widmen Sie sich Ihrem Hobby. Musizieren, Malen oder Kochen eignen sich ideal, um Stress abzubauen. Oder machen Sie einen Spaziergang an der frischen Luft: Das baut die überschüssige Energie ab, die sich durch den Stress aufgestaut hat. 

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