Coronavirus: Alles Wichtige für Unternehmenskunden

Die Situation im In- und Ausland verändert sich laufend. Wie unterstützt mich Helsana und was muss ich wissen? Hier finden Sie Antworten auf brennende Fragen, Online-Tools für die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden und Informationen zu ersten Anlaufstellen.

Stärken Sie Ihr Team in Krisensituationen durch betriebliches Gesundheitsmanagement

Corona prägt unsere Arbeitswelt massgeblich. Unternehmen müssen Prozesse, Führung und Zusammenarbeit den Umständen anpassen, um den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden sowie ihrer Mitarbeitenden gerecht zu werden. Die anhaltende unsichere Situation fordert alle und wirkt sich auch auf das Wohlbefinden und die Motivation am Arbeitsplatz aus.

Wir unterstützen Sie mit Helsana Business Health, unserer Dienstleistung rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM). Ihre Gesundheitsmanagerin oder Ihr Gesundheitsmanager analysiert gemeinsam mit Ihnen Ihre Situation und definiert mit Ihnen gezielte Massnahmen, um Ihre Führungspersonen und Ihre Mitarbeitenden zu schulen sowie ihre Kompetenzen zu erweitern. Wir beraten und bieten unsere Workshops auch virtuell an.

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Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement

Krankentaggeld

Krankentaggelder werden ausgerichtet, wenn eine Person am Coronavirus erkrankt ist oder aufgrund eines grippalen Infekts als Verdachtsfall behandelt wird und eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Die Krankentaggeldleistungen werden entsprechend der Versicherungsdeckung und der vorliegenden Arztzeugnisse erbracht. 

Keine Krankentaggelder werden ausgerichtet, wenn kein leistungsbegründendes Ereignis vorliegt. Dies ist der Fall, wenn:

  1. sich die Mitarbeitenden vorsorglich in Quarantäne befinden. Dies gilt unabhängig davon, ob die Quarantäne vom Arbeitgeber oder behördlich angeordnet ist.
  2. die Mitarbeitenden aufgrund einer behördlich angeordneten vorübergehenden Schliessung des Arbeitsplatzes (etwa Schulen oder Einkaufszentren) an der Erbringung der Arbeitsleistung gehindert sind.
  3. die Mitarbeitenden aufgrund einer behördlich angeordneten Einschränkung der Mobilität (etwa Aussetzen von Zug- oder Flugverkehr, Ein- oder Ausreiseverbot) an der Erbringung der Arbeitsleistung gehindert sind.
  4. die Behörden den Notstand ausrufen.
  5. die Mitarbeitenden, aufgrund einer Einstufung als Risikopersonen, der Arbeit nicht mehr nachgehen dürfen.

Die Arbeitslosenversicherung (ALV) richtet bei Arbeitsausfällen, die auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen sind, Kurzarbeitsentschädigungen aus. Der Anspruch gilt nur für Arbeitnehmende. Der Arbeitsausfall muss mindestens 10 % betragen und vom Arbeitnehmenden schriftlich bestätigt werden.

  1. Was verändert sich für Arbeitnehmende, die schon vor der Kurzarbeit arbeitsunfähig waren?
    In diesem Fall verändert sich nichts. Sie sind nicht berechtigt, eine Kurzarbeitsentschädigung zu beantragen. Die Taggeldleistungen werden aufgrund der ärztlich bestätigten Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet.
  2. Was geschieht, wenn ein Mitarbeitender erkrankt (ärztlich bestätigte Arbeitsunfähigkeit), während er Kurzarbeitsentschädigung der ALV bezieht?
    Während einer ärztlich bestätigten Arbeitsunfähigkeit kann keine Arbeitsleistung erbracht werden. Somit erlischt der Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Der Arbeitgeber ist zur Lohnfortzahlung verpflichtet und kann nach Ablauf der Wartefrist die Arbeitsunfähigkeit der Krankentaggeldversicherung anmelden. Als Grundlage für die Bemessung der Krankentaggelder gilt weiterhin der volle AHV-Bruttolohn.

Berufskrankheit

Infektionen mit dem Coronavirus aufgrund einer beruflichen Tätigkeit in einem Spital oder Labor, bei der ein direkter Kontakt mit dem Virus erfolgt, können als Berufskrankheit angemeldet werden. Diese Fälle werden zur Prüfung einer Leistungspflicht an die Suva-Arbeitsmedizin weitergeleitet.

Gilt eine Infektion mit dem Coronavirus als Berufskrankheit, so erbringt Helsana im Rahmen der Unfallversicherung die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Namentlich übernimmt sie Heilbehandlungskosten und erbringt Taggeldleistungen für die mit der Erkrankung verbundene und ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit.

Sofern Mitarbeitende dieser Berufsgruppen im Rahmen der Betreuung oder Pflege von infizierten Personen ein erhöhtes Risiko haben, können Infektionen mit dem Coronavirus als Berufskrankheit angemeldet werden. Massgebend sind die Umstände im Einzelfall, welche entsprechend geprüft werden.

Nein. Für Personen, deren Tätigkeit nicht auf die Betreuung von infizierten Personen ausgerichtet ist, kann in diesem Fall keine Anerkennung einer Berufskrankheit erfolgen.

In diesem Fall benötigen wir eine reguläre Fallanmeldung über SUNETPlus oder SUNETOnline.

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Lohndeklaration

Der AHV-pflichtige Lohn bildet die Basis für die Deklaration der Lohnsummen. Wurden Kurzarbeits- oder Corona-Erwerbsersatzentschädigungen bezogen, muss der Lohn gemeldet werden, welcher ohne Kurzarbeit erzielt worden wäre. Dies bedeutet, dass jeweils der vereinbarte Lohn in voller Höhe zu melden ist.

Weiterführende Informationen

Weitere Tipps finden Sie im Helsana Blog: 

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Neues Coronavirus: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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