Hautkrebs: Prävention ist alles

Das Hautkrebsrisiko ist relativ hoch. In der Schweiz sind es jedes Jahr über 2000 Menschen, die mit der Diagnose Hautkrebs konfrontiert werden. Hauptursache sind die mit dem Sonnenlicht verbreiteten UV-Strahlen. Deren schädliche Wirkung für die Haut wird von vielen Menschen unterschätzt. So kann Sonnenbräune einen hohen Preis fordern. Wer sich schützen will, hält sich mit Sonnenbaden zurück und verzichtet nicht auf Sonnenschutz. Wer eine empfindliche Haut hat, lässt sich regelmässig vom Hautarzt untersuchen

13.02.2017

Früherkennung kann Leben retten

Sonnenstrahlen haben positive Auswirkungen auf den Menschen: Sie regen Stoffwechselvorgänge an, heben die Stimmung und wirken entspannend. Wenn man sich jedoch zu stark der Sonne aussetzt, können die UV-Strahlen des Sonnenlichts kurzfristige wie auch langfristige Schäden hervorrufen. Immer mehr Menschen leiden heute unter sonnenbedingten Hautproblemen. 50 bis 70 Prozent der Hautkrebsfälle entsteht durch übermässige Sonneneinwirkung. Oft unterschätzt man die Sonne, denn Lichtschäden können auch ohne Sonnenbrand auftreten. Sonnenschutzmittel mit einem hohen UVA- und UVB-Schutzfaktor sind ein absolutes Muss, ebenso UV-Schutzmassnahmen durch richtige Kleidung.

Hautkrebs: Was ist das genau?

Hautkrebs kann in verschiedenen Arten und Formen auftreten sowie in verschiedenen Schweregraden. Besonders gefährlich ist das Melanom, auch «schwarzer Hautkrebs» genannt. 

Hier erfahren Sie mehr dazu.

Sind Sie eine Person mit erhöhtem Risiko?

  • Sie haben eine sehr helle Haut mit Sommersprossen, helle Augen und blonde oder rote Haare
  • Sie haben regelmässig Sonnenbrand und werden an der Sonne nur leicht bis gar nicht braun
  • Sie hatten bereits mehrfach einen heftigen Sonnenbrand oder waren während der Kindheit und Jugend starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt
  • In Ihrer Familie gibt es eine Vorgeschichte von Melanomen oder anderem Hautkrebs
  • Sie haben sehr viele Muttermale, von denen einige grösser als 6 mm sind, eine unregelmässige Form oder Farbe haben

Risikopersonen sollten ihre Haut alle ein bis zwei Jahre von einem Facharzt untersuchen lassen.

Wie schützen Sie sich vor der Sonne?

Mittagssonne zwischen 12 bis 14 Uhr meiden

Vermeiden Sie es, sich der Sonne auszusetzen, wenn sie am stärksten scheint.

Möglichst in den Schatten gehen

Setzen Sie Kinder so wenig wie möglich der direkten Sonneneinstrahlung aus: 80 Prozent aller Hautschäden durch die Sonne entstehen bis zum Alter von 18 Jahren. Sonnenbrille, Hut und Shirt sind der beste Schutz, besonders für empfindliche Kinderhaut.

Wiederholt Sonnencreme auftragen

Verwenden Sie einen sehr hohen Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 50+, der Sie vor UVB- und UVA-Strahlen schützt, und denken Sie daran, die Sonnencreme alle zwei Stunden erneut aufzutragen sowie Sonnenbrille und Hut zu tragen. Weitere Informationen zum Sonnenschutz

Obwohl Sonnenschutzprodukte heutzutage sofort wirken, ist es wichtig, diese vor dem Sonnenbad aufzutragen. Befragen Sie einen Dermatologen, wenn Ihnen ein Muttermal verdächtig scheint.

Mit der ABCD Methode haben Sie Ihre Muttermale im Griff

Eine regelmässige Selbstuntersuchung ist unbedingt notwendig, um ein Melanom zu erkennen.

Die ABCD Methode hilft Ihnen, das Aussehen und Veränderungen von Muttermalen systematisch zu kontrollieren:

  • A: Asymmetrie (Abweichungen von der runden oder ovalen Form)
  • B: Begrenzung (unregelmässige oder unscharfe Begrenzung)
  • C: Color = Farbe (unterschiedlich starke Färbung)
  • D: Development = Entwicklung (schnelle Veränderung von Grösse, Form, Dicke, Farbe; muss vom Dermatologen untersucht werden)

Weitere Informationen

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