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Hilfe gegen schwere Beine und Venenprobleme

Vor allem Frauen leiden in der Sommerhitze oft an schweren, schmerzhaften Beinen und geschwollenen Füssen. Mithilfe der Komplementärmedizin vermeiden Sie venöse Stauungen in den Beinen und erhalten Leichtigkeit zurück.

Warum fühlen sich die Beine im Sommer manchmal so schwer und müde an, zum Teil sogar schmerzhaft? Ursache der Beschwerden sind die hohen Temperaturen. Diese führen zu einer Gefässerweiterung der Venen. Dadurch wird die Haut besser durchblutet, was den Wärmeaustausch optimiert. Allerdings bringt diese automatische Regulierung auch Nachteile: Spezielle Klappen in den Venen verhindern, dass das Blut zurück zu den Füssen fliesst. Wegen der erweiterten Gefässe arbeiten diese Venenklappen unter Umständen nicht mehr richtig und so staut sich das Blut in den Beinen. Dies verursacht das lähmende Gefühl.

Schwere Beine im Sommer werden auch dadurch begünstigt, dass der Körper bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit verliert. Das Blut wird zähflüssiger und der Blutstrom langsamer. Dies kann ebenfalls zu einem Blutstau in den Beinen führen und zu Beschwerden. Zudem verstärkt die Wärme den Rückstrom des Blutes zum Herzen.

Komplementärmedizin gegen schwere Beine

Wechselduschen
Einfache Wasserbehandlungen, bekannt aus der Kneipp-Therapie, bringen den Kreislauf in Schwung. Das kalte Wasser steigert die Spannung der Gefässe und verleiht Frische für den ganzen Tag. Kneippen reguliert den Blutstrom und schwere Beine werden wieder leichter. Anwendung: Den Wasserstrahl von den Füssen her aufwärts führen, und zwar sowohl der Aussen- als auch der Innenseite der Beine entlang.
Beine hochlagern
Zwischendurch die Beine hochlagern und eine entspannende Massage von den Füssen in Richtung des Herzen entlastet die Venen.
Pflanzliche Mittel

Die Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) kennt wertvolle Helfer aus der Natur. Bei Venenproblemen besonders empfehlenswert sind:

  • Rotes Weinlaub
  • Rosskastanie
  • Mäusedorn

Anerkannte Naturheilpraktiker für die Traditionelle Europäische Naturheilkunde finden Sie in unserer Therapeutensuche. Diese beraten Sie zu den erwähnten Pflanzen, aber auch bei tiefer liegenden Erkrankungen.

Genug Trinken
Achten Sie auf genügend Flüssigkeitszufuhr. Erwachsene sollten pro Tag durchschnittlich 2 bis 3 Liter trinken – am besten Wasser oder erfrischende Kräutertees. Das lässt das Blut besser zirkulieren und beugt schweren Beinen vor.
Venen-Walking
Bewegung ist zentral, um Venenleiden zu lindern oder zu vermeiden. Besonders geeignet sind Nordic Walking, Velofahren und Schwimmen in Wasser von maximal 28 Grad. Wirkungsvoll ist auch das sogenannte Venen-Walken. Täglich 20 bis 30 Minuten schnelles Gehen kurbelt den Stoffwechsel an und stärkt damit auch die Venen.
Flache Schuhe
Verzichten Sie auf Schuhe mit Absätzen, die höher als vier Zentimeter sind. Sie dürfen zudem nicht zu eng sein. Das gilt auch für Strümpfe oder Hosen, um den Rückfluss des Blutes zu gewährleisten. Nur in flachen Schuhen rollen die Füsse beim Gehen optimal von der Ferse bis zur Zehenspitze ab. So sind die Wadenmuskeln aktiv genug, um einen Blutstau zu vermeiden. Und: Gehen Sie öfters barfuss. Das fördert die Durchblutung.
Starke Venenprobleme: Stützstrümpfe tragen

Stützstrümpfe können bei anhaltender Schwere der Beine helfen. Konsultieren Sie für die genaue Anwendung einen Spezialisten wie Ihren Hausarzt, einen Medizinischen Masseur FA/SRK oder einen Naturheilpraktiker.

Mit diesen Empfehlungen und Tipps kommen Ihre Beine hoffentlich wieder in Schwung und Sie selber aktiv durch den Sommer.

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