Neuer Arzneimittelreport schafft mehr Transparenz in der Arzneimittelversorgung

Heute veröffentlicht Helsana seinen Arzneimittelreport 2016 und trägt damit zu einem besseren Verständnis des schweizerischen Medikamentenmarkts und seiner mengen- und kostenmässigen Entwicklung bei. Die Auswertung unserer Abrechnungsdaten zeigt einen anhaltenden Kostenanstieg und Medikamentenkosten auf einem neuen Höchststand.

23.11.2016

Helsanas Arzneimittelreport ist schweizweit einzigartig. Der heute veröffentlichte Bericht – erstellt in Kooperation mit dem Universitätsspital Basel (USB) und dem Institut für Pharmazeutische Medizin (ECPM) der Universität Basel – verschafft authentische Einblicke in die Arzneimittelversorgung in der Schweiz. Er enthält Auswertungen über die Marktentwicklungen im Arzneimittelbereich, die auf den eigenen (anonymisierten) Abrechnungsdaten beruhen und ein repräsentatives Bild über die Anzahl Medikamentenbezüger und die daraus entstehenden Kosten zeichnen.

Medikamentenkosten steigen weiter an

Die Analyse des Vorjahres zeigt, dass die Medikamentenkosten auch 2015 angestiegen sind: Sie erreichten mit 6.6 Milliarden Franken einen Höchststand. Der Kostenzuwachs lag mit +5.9 Prozent deutlich über dem Wert des Jahres 2014. Zur Zunahme beigetragen hat unter anderem der Konsum: Seit 2012 nahmen die Medikamentenbezüge pro Patient und die Kosten pro Patient stetig zu.

Kostenentwicklung zeigt Handlungsbedarf auf

Der Arzneimittelreport trägt zu einem besseren Verständnis des schweizerischen Medikamentenmarkts und seiner mengen- und kostenmässigen Entwicklung in den letzten Jahren bei. Gleichzeitig soll er die Diskussion rund um die Arzneimittelversorgung anregen. Die neusten Zahlen zeigen: Im Medikamentenbereich besteht Diskussions- und Handlungsbedarf.

Lesen Sie mehr unter: www.helsana.ch/arzneimittelreport

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