Übersicht

Impfschutz für Babys und Kleinkinder

In der Schweiz sind die gefährlichen Kinderkrankheiten praktisch ausgerottet. Grund dafür ist, dass das Impfen von Säuglingen und Kleinkindern in der Bevölkerung hohe Akzeptanz geniesst. Dennoch gibt es kritische Stimmen, die sich gegen den präventiven Impfschutz aussprechen. Der Entscheid liegt bei den Eltern. Im Zweifelsfall empfiehlt sich ein Gespräch mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt.

Impfungen Baby

Das Baby impfen oder nicht impfen ist eine Frage, die sich Ihnen stellt. Es ist unbestritten, dass Impfungen wirksamen Schutz vor zahlreichen ansteckenden Krankheiten bieten. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) weist darauf hin, dass die gefährlichen Kinderkrankheiten in der Schweiz praktisch nicht mehr vorkommen. Diese positive Entwicklung sei vor allem auf das Impfen zurückzuführen. Impfskeptiker und Impfgegner führen an, dass das Durchmachen einer Kinderkrankheit das Immunsystem stärke und dass Impfen mit Risiken verbunden sei. Laut dem Bundesamt für Gesundheit kommt es jedoch nur sehr selten vor, dass es nach einer Impfung zu schwerwiegenden Komplikationen kommt. Es beziffert die Wahrscheinlichkeit mit eins zu 100'000.

Basisimpfungen gegen acht Kinderkrankheiten

In der Schweiz ist Impfen nicht obligatorisch. Der Entscheid, ob Ihr Baby geimpft werden soll, liegt also bei Ihnen. Für Säuglinge empfiehlt der Schweizerische Impfplan Basisimpfungen gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, invasive Infektionen durch Haemophilus influenzae Typ b, Kinderlähmung, Masern, Mumps und Röteln. Die Basisimpfungen werden ab dem zweiten Lebensmonat durchgeführt. Eltern, die ihr Kind zusätzlich vor seltenen, aber potenziell tödlichen Krankheiten schützen wollen, impfen sie darüber hinaus gegen Pneumokokken und Meningokokken der Gruppe C.

Mit kompetenter Impfberatung zur richtigen Entscheidung

Wir empfehlen Ihnen, sich zu informieren, bevor Sie sich für oder gegen das Impfen Ihres Babys entscheiden. Holen Sie die Meinung Ihrer Kinderärztin oder Ihres Kinderarztes ein. Lassen Sie sich auch beraten, welches die richtigen Zeitpunkte für die Impfungen Ihres Babys sind. Führen Sie gemeinsam mit Ihrer Kinderarztpraxis ein Impfbüchlein, damit Sie die Kontrolle über die Impfungen behalten.

Unter der Nummer 0844 448 448 erreichen Sie das unabhängige Zentrum für Telemedizin, das im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit eine Impf-Hotline betreibt. Auch von dieser Seite erhalten Sie Informationen zum Thema Impfen von Babys.

Stichworte

Nächste Artikel

Zürcher Fechtclub engagiert sich aktiv für das Leben

Der Zürcher Fechtclub engagierte sich für guten Zweck, indem sie Lebensmittel für Obdachlose und sozial benachteiligte Menschen sammelten.

Anzeichen für psychische Erkrankungen

Psychische Störungen bringen das Leben aus dem Gleichgewicht. Typische Symptome sind Depressionen, Ängste, Sucht oder auffälliges Verhalten.

Ähnliche Artikel

Im Ausland richtig versichert

Eine Erkrankung im Ausland kann ins Geld gehen. Es lohnt sich, hohe Risiken zu versichern. Unbedingt Krankenversicherungskarte mitnehmen.

Walking und Running

Walking, Nordic Walking und Running sind einfach zu erlernen und können fast überall ausgeübt werden.

Themen mit diesem Artikel

Die richtige Ernährung

7 Artikel