Unfallversicherung

Details zur Unfallzusatzversicherung

Sie wollen Ihren Mitarbeitenden keine finanziellen Einschränkungen zumuten? Oder ihnen die Annehmlichkeiten der halbprivaten oder privaten Spitalabteilung bieten?

Mit der Helsana-Unfallzusatzversicherung stehen Ihnen massgeschneiderte Versicherungsvarianten zur Auswahl. Von der Absicherung des vollen Lohns bis zu Kapitalleistungen bei Invalidität und Tod lassen sich verschiedene Leistungen modular ergänzen.

Versicherungspflichten und -möglichkeiten bei Unfall

Details zu Unfall

Legende Blau Obligatorische Versicherungspflicht
Legende Hellblau Freiwillige Versicherungsmöglichkeit

In der Unfallzusatzversicherung können Sie folgende Leistungen einzeln einschliessen:

Heilungskosten

Ihre Mitarbeitenden profitieren nach einem Unfall von Heilbehandlungen, Verpflegung und Unterkunft im Spital in der halbprivaten (2-Bett-Zimmer) oder privaten (1-Bett-Zimmer) Abteilung. Zudem können sie auch im Spital den Arzt oder die Ärztin frei wählen.

Spitaltaggeld

In der Unfallzusatzversicherung können Sie ein Spitaltaggeld mitversichern, das der versicherten Person während des Spitalaufenthaltes in der vereinbarten Höhe zusteht. Diese Leistung erhält die Person auch während einer ärztlich angeordneten Kur oder einer Hauspflegebetreuung, bei der eine dritte Person den Haushalt besorgt. So können Betroffene allfällige Unkosten decken.

Taggeld

Wird ärztlich nachgewiesen, dass der Mitarbeitende vorübergehend arbeitsunfähig ist, zahlt Helsana ein Taggeld von bis zu 100 % des realen Lohns – und das ab dem ersten statt dem dritten Unfalltag. Dies ist vor allem für Arbeitnehmende interessant, deren Lohn den UVG-Maximallohn von CHF 148 200 übersteigt. Nur mit einer Zusatzversicherung steht diesen Personen genug Taggeld zur Verfügung, um ihren gewohnten Lebensstandard zu halten.

Kapitalversicherungen

Sie können bis zu 600 % des realen Lohns Ihrer Mitarbeitenden versichern. Im Invaliditäts- oder Todesfall wird diesen oder deren Hinterbliebenen das versicherte Kapital ausbezahlt.

Renten

Im Invaliditäts- oder Todesfall erhalten Mitarbeitende oder ihre Hinterbliebenen Renten aus der obligatorischen Unfallversicherung, allerdings nur bis zum UVG-Maximallohn. Eine Unfallzusatzversicherung nimmt ihren realen Lohn als Berechnungsgrundlage. Dies hilft Mitarbeitenden, die mehr als das UVG-Maximum verdienen, ihren Lebensstandard zu halten.

Im Todesfall erhalten die berechtigten Hinterbliebenen die Renten; dabei ist der überlebende Ehegatte der oder die Erstbegünstigte. An zweiter Stelle stehen die Kinder und an dritter Stelle die Eltern der versicherten Person.

Sonderrisiken

Wenn der Unfall durch Grobfahrlässigkeit, aussergewöhnliche Gefahren oder Wagnisse (z.B. Teilnahme an einem Motocross-Rennen) verursacht wurde, kann die obligatorische Unfallversicherung Leistungen kürzen oder gar verweigern. Die Unfallzusatzversicherung hingegen kann diese Sonderrisiken abdecken.

Ausgenommen bleiben Handlungen, die absichtlich herbeigeführt worden sind. Diese führen auch in der Unfallzusatzversicherung zu Leistungskürzungen oder -verweigerungen.

Auslandsdeckung

Die obligatorische Unfallversicherung begrenzt die Vergütung der im Ausland entstehenden Reise-, Transport-, Rettungs- sowie Leichentransport- und Bestattungskosten. Sie übernimmt maximal den doppelten Betrag dessen, was dieselbe Leistung in der Schweiz gekostet hätte.

In der Unfallzusatzversicherung können Sie die Auslandsdeckung erhöhen. Haben Sie die Behandlung in der halbprivaten oder privaten Abteilung versichert, übernimmt die Versicherung diese Kosten auch im Ausland. Die Versorgung des Verunfallten im Ausland findet so lange statt, bis ein Rücktransport in die Schweiz möglich wird.