Rabatte bei Partnerunternehmen

Dank der stetigen Verhandlungen von Helsana mit langjährigen Partnern können in der Grundversicherung jährlich 15 Mio. Kosten für Leistungen eingespart werden. Damit helfen wir, den Anstieg der Krankenkassenprämien zu dämpfen.

Sie können uns dabei unterstützen: Mit dem Bezug von Medikamenten, Brillen, Medizinischen Hilfsmitteln oder Leistungen bei einem Helsana-Partner leisten Sie einen aktiven Beitrag. Gleichzeitig schonen Sie Ihr Portemonnaie.

Wie hoch ist Ihr Risiko für bestimmte Krankheiten?

Pill Protect

Thromboserisiko aufgrund oraler Verhütungsmittel? Risiko für genetische Fehlbildungen beim ungeborenen Kind? Familiär bedingtes Risiko für Krebserkrankungen? Lassen Sie sich testen, um zu erfahren, ob Sie oder Ihre Familie betroffen sind.

Erkennung von Thromboserisiko (Pill Protect)

In den vergangenen Jahren wurden dem Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic jährlich ungefähr 400 Thrombosefälle gemeldet. All diese Fälle wurden durch die Einnahme oraler Verhütungsmittel ausgelöst.

Eine Thrombose tritt auf, wenn ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäss gebildet wird. Der Blutfluss durch das Blutkreislaufsystem wird blockiert. Dadurch kann das Blut nicht mehr ungehindert zum Herzen und der Lunge zurückfliessen, es kommt zu einer Stauung. Dank des Pill-Protect-Tests erhalten Sie Auskunft über Ihr persönliches Risiko, eine Venenthrombose durch die Einnahme der Antibabypille zu erleiden. Die Ergebnisse des Tests unterstützen Sie dabei, gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die geeignete Antibabypille oder eine alternative Verhütungsmethode zu wählen.

Der Gentest muss nur einmal durchgeführt werden. Eine einfache Speichelprobe bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin genügt.

Grenzen von Pill Protect

Pill Protect kann nur das Thromboserisiko in Verbindung mit oralen Verhütungsmitteln bestimmen. Eine generelle Sicherheit kann der Test nicht bieten. Das Risiko einer Venenthrombose kann auch bei anderen Behandlungen bestehen. Ein Thromboserisiko kann deshalb nie ganz ausgeschlossen werden.

Bei der Wahl der geeigneten Verhütungsmethoden spielen die Gesundheit der Patientin sowie auch andere ärztlich durchgeführte Laboruntersuchungen eine wichtige Rolle.

Klinische Studie

Die klinische Studie wurde bei 1600 Frauen durchgeführt, die ein orales Verhütungsmitteln einnehmen. Die Hälfte dieser Frauen entwickelte eine Thrombose. Der Test Pill Protect konnte unter diesen Fällen sechsmal mehr Frauen erkennen, die eine Thrombose entwickelten, als mit dem üblichen Verfahren auf Basis eines medizinischen Fragebogens.

Kostenübernahme mit PRIMEO-Zusatzversicherung

Falls Sie die Zusatzversicherung PRIMEO abgeschlossen haben, übernimmt Helsana 90% der Kosten des Tests Pill Protect der Partnerfirma Gene Predictis. Pro Kalenderjahr werden insgesamt bis 5000 Franken für innovative Diagnose- und Behandlungsformen aus der Zusatzversicherung bezahlt. Die Abrechnung der Leistung erfolgt direkt über Helsana. Voraussetzungen: Primeo-Versicherte im Alter von 15 bis 49 Jahren.

Kostenübernahme ohne PRIMEO-Zusatzversicherung

Diese Laboruntersuchung wird nicht aus der Grundversicherung vergütet. Für Versicherte ohne Zusatzversicherung PRIMEO hat Helsana mit der Partnerfirma Gene Predictis einen Vorzugspreis vereinbart. Kundinnen und Kunden ohne Zusatzversicherung erhalten den Test mit 20% Rabatt auf den offiziellen Preis. Die Abrechnung der Leistung erfolgt direkt über die Versicherten.

Rabatte auf weitere Dienstleistungen von Gene Predictis

Versicherte der Helsana-Gruppe profitieren von 10% Rabatt auf weitere Labordienstleistungen der Partnerfirma Gene Predictis.

Weitere Informationen

Nicht-invasiver pränataler Test zu Bestimmung genetisch bedingter Fehlbildungen (NIPT)

Bereits ab der neunten Schwangerschaftswoche können nicht-invasive pränatale Tests mit hoher Sicherheit bestätigen, ob eine genetisch bedingte Fehlbildung, wie z.B. Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) oder Trisomie 13 (Pätau-Syndrom) beim ungeborenen Kind vorliegt. Sie dienen Schwangeren als wertvolle Entscheidungshilfe für oder gegen zusätzliche invasive pränatale Untersuchungen.

Seit Mitte Juli 2015 wird diese Untersuchung (Trisomie 21, 18 und 13) aus der Grundversicherung vergütet, sofern die Voraussetzungen der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) erfüllt sind. Detailliertere Informationen erhalten Sie von Ihrem behandelnden Arzt.

Verschiedene Testoptionen

Die Partner Genetica und LifeCodexx AG bieten verschiedene Testoptionen an. Die Optionen von Genetica heissen Panorama Basic oder Panorama Plus. Bei LifeCodexx AG stehen drei Testoptionen zur Verfügung: Praena-Test 1, 2 und 3.

Helsana hat mit den Partnern Genetica und LifeCodexx günstigere Konditionen vereinbart. Der Partner Genetica gewährt 12% Rabatt auf die offiziellen Preise des Panoramatests (Panorama Basic und Panorama Plus). Mit LifeCodexx AG wurde für die Praena-Testoptionen 1, 2 und 3 ein günstigerer Festpreis vereinbart.

Kostenübernahme mit PRIMEO-Zusatzversicherung

Falls die Voraussetzungen nach KLV für Grundversicherte nicht erfüllt sind und Sie die Zusatzversicherung PRIMEO abgeschlossen haben, bezahlt Helsana den NIP-Test dennoch, sofern es sich um den Panorama- oder Praena-Test unserer Partnerfirmen Genetica und LifeCodexx handelt. Aus der PRIMEO-Zusatzversicherung werden die Kosten der pränatalen Tests zu 90% übernommen, max. 5000 Franken pro Kalenderjahr. Die Abrechnung der Leistungen erfolgt direkt zwischen Genetica bzw. indirekt zwischen LifeCodexx AG und Helsana.

Erkennung von vererbbaren Krebsformen (MyRisk)

5% bis 10% aller Krebserkrankungen sind erblich bedingt. Verantwortlich dafür sind Veränderungen in Erbanlagen (Genen), welche die Entstehung von Krebs wahrscheinlich machen. Menschen, die eine solche Veränderung (Mutation) in sich tragen, haben ein deutlich erhöhtes Risiko für eine Krebserkrankung. Da die Mutationen weitervererbt werden können, kommt es in betroffenen Familien meist zu einer auffälligen Häufung von Krebsfällen. Ein Gentest kann Klarheit schaffen und entsprechende Mutationen nachweisen. Er kann wichtige Informationen zur Behandlung und Vorsorge liefern.

Nutzen der myRisk-Panel-Diagnostik

Eine Mutation in einem Gen kann das Risiko für mehrere Krebsarten erhöhen. Das BRCA2-Gen zum Beispiel erhöht das Risiko, an Brust-, Eierstock-, Prostata- bzw. Bauchspeicheldrüsenkrebs oder einem Melanom zu erkranken. Gleichzeitig kann eine Krebsart durch Veränderungen in verschiedenen Genen verursacht werden. Daher ist es sinnvoll, alle relevanten Gene in einer sogenannten Panel-Diagnostik zu untersuchen.

Der myRisk-Test ist eine Analyse, die 28 Gene umfasst. Diese 28 Gene spielen eine Rolle bei der Entstehung von 8 verschiedenen Krebserkrankungen: Brustkrebs, Eierstockkrebs, Gebärmutterkrebs, Prostatakrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Magenkrebs, Darmkrebs und Melanom. Mit dem myRisk-Test kann für die meisten gefundenen Veränderungen eine klare Aussage zum Krebsrisiko getroffen werden. Für den Test ist lediglich eine Blutprobe notwendig.

Wird eine Mutation nachgewiesen, kann die medizinische Versorgung entsprechend angepasst werden: Spezielle Versorgungsprogramme helfen, die Erkrankung früher zu erkennen, wenn die Heilungschancen noch gross sind, oder sogar deren Ausbruch zu verhindern. Auch für die Familienmitglieder ist das von grosser Bedeutung, denn Familienmitglieder ersten Grades (Eltern, Geschwister und Kinder) haben eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, ebenfalls die Mutation zu tragen.

Grenzen von myRisk

Der myRisk-Test ermöglicht den Nachweis einer Mutation in den untersuchten Genen und erlaubt damit individuell angepasste Behandlungs- oder Überwachungsstrategien. Bitte beachten Sie:

  • Es gibt vereinzelt Mutationen, über deren Krankheitsrelevanz noch zu wenige Informationen vorliegen. Sobald es neue Informationen gibt, ob die Mutation zu einer Krebserkrankung führen kann oder harmlos ist, wird Ihr Arzt umgehend darüber informiert.
  • Ein negatives Testergebnis (keine Mutation) bedeutet nicht immer, dass kein erhöhtes Krebsrisiko vorliegt. Wenn gehäuft Krebsfälle, aber keine Mutationen in der Familie bekannt sind, kann das Krebsrisiko trotzdem erhöht sein.
  • Auch beim Nachweis einer Mutation besteht die Möglichkeit, niemals eine Krebserkrankung zu entwickeln.
Klinische Studien

Der myRisk-Test wird mit den neuesten Technologien durchgeführt. Studien belegen, dass der Test alle Arten von Veränderungen des Erbgutes sicher erkennt. Auch der Prozess zur Interpretation der Daten ist hochstehend. Darüber hinaus war das Labor in den letzten 5 Jahren an über 450 Publikationen rund um das Thema erbliche Krebserkrankungen beteiligt.

Kostenübernahme mit PRIMEO-Zusatzversicherung

Falls Sie die Zusatzversicherung PRIMEO abgeschlossen haben, übernimmt Helsana 90% der Kosten des myRisk-Tests der Partnerfirma Myriad. Pro Kalenderjahr werden insgesamt bis 5000 Franken für innovative Diagnose- und Behandlungsformen aus der Zusatzversicherung bezahlt. Die Abrechnung der Leistung erfolgt direkt über Helsana. Voraussetzungen: Primeo-Versicherte ab 18 Jahren.

Kostenübernahme ohne PRIMEO-Zusatzversicherung

Diese Laboruntersuchung wird nicht aus der Grundversicherung vergütet. Für Versicherte ohne Zusatzversicherung PRIMEO hat Helsana mit der Partnerfirma Myriad einen Vorzugspreis vereinbart. Kundinnen und Kunden ohne Zusatzversicherung erhalten den Test mit 20% Rabatt auf den offiziellen Preis. Die Abrechnung der Leistung erfolgt direkt über die Versicherten.

Beratung durch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt

Wenn Sie an einem der Tests interessiert sind, lassen Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten. Die Analyse der Blut-, Gewebe- oder Speichelprobe wird nur auf ärztliche Verordnung ausgeführt. Die Testergebnisse stellen die Partnerfirmen direkt der Ärztin oder dem Arzt zur Verfügung.