Rabatte bei Partnerunternehmen

Dank der stetigen Verhandlungen von Helsana mit langjährigen Partnern können in der Grundversicherung jährlich 15 Mio. Kosten für Leistungen eingespart werden. Damit helfen wir, den Anstieg der Krankenkassenprämien zu dämpfen.

Sie können uns dabei unterstützen: Mit dem Bezug von Medikamenten, Brillen, Medizinischen Hilfsmitteln oder Leistungen bei einem Helsana-Partner leisten Sie einen aktiven Beitrag. Gleichzeitig schonen Sie Ihr Portemonnaie.

Krankheitsbestimmung und Therapiewahl

Diagnose Prognose

Die Diagnose Krebs löst bei Betroffenen Unsicherheit und Angst aus. Viele Fragen tauchen auf: Wie aggressiv ist mein Krebs? Ist eine Operation jetzt nötig? Welche Therapie ist richtig? Der passende Test schafft mehr Klarheit und unterstützt bei der Therapiewahl.

Aggressivität des Prostatakrebs bestimmen (Prolaris)

Prolaris ist ein sogenannter Genexpressionstest. Dieser kann helfen, den Krankheitsverlauf vorherzusagen. Der Test wird am bereits vorliegenden Tumorgewebe durchgeführt (Biopsie) und misst exakt die Aktivität bestimmter Gene, die das Tumorwachstum direkt beeinflussen. Dieser Blick in die Tumorbiologie liefert wertvolle Zusatzinformationen in Verbindung mit weiteren klinischen Parametern (wie PSA-Wert und Gleason-Score). So ermöglicht Prolaris eine Risikoeinschätzung für die personalisierte Therapie. Der Befund kann die Entscheidungen für eine sofortige Therapie oder für eine aktive Überwachung beeinflussen. Der Prolaris-Test muss nur ein einziges Mal durchgeführt werden.

Auch bei Patienten, deren Prostata operativ entfernt wurde (Prostatektomie), kann der Prolaris-Test sinnvoll sein. Er kann helfen, das individuelle Rückfallrisiko besser abzuschätzen. Diese Information kann die Intensität der Nachsorge oder mögliche Zusatztherapien beeinflussen.

Grenzen des Tests

Prolaris ist ein Test, der entwickelt wurde, um die Aggressivität von Prostatakrebs vorherzusagen. Er ermöglicht Ihnen und Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, eine individuell angepasste Behandlungs- oder Überwachungsstrategie festzulegen. Bitte beachten Sie:

  • Prolaris liefert nur Informationen über Ihren Prostatakrebs.
  • Der Test ist keine Behandlung und hat keinen Einfluss auf das Fortschreiten der Erkrankung.
  • Jede Entscheidung über die Krebsbehandlung eines Patienten sollte stets anhand der Bewertung aller klinischen, laborchemischen und pathologischen Informationen getroffen werden.
Klinische Studien

Die genauere Vorhersage der Prostatakrebs-Aggressivität durch den Prolaris-Test wurde in mehreren klinischen Studien belegt. Der Test konnte nachweislich die Krebsaggressivität und damit das Fortschreiten der Erkrankung bei verschiedenen Patientengruppen voraussagen. Und das sowohl vor als auch nach der Behandlung des Tumors.

Analyse zur Therapiewahl bei Eierstockkrebs (tumor BRACAnalysis CDx)

Eierstockkrebs kann erbliche Ursachen haben. Häufig ist diese erbliche Form mit Veränderungen (sogenannten Mutationen) in den Hochrisikogenen BRCA1 und BRCA2 assoziiert. Die Produkte dieser Gene sind in vielen Zellen an der Reparatur des Erbgutes (der DNA) beteiligt. Wenn diese Proteine durch eine Mutation nicht mehr richtig funktionieren, können Schäden am Erbgut nur noch unzureichend repariert werden. Dies bedingt ein deutlich erhöhtes Risiko für Brust- und Eierstockkrebs bei den Betroffenen.

Zugleich hat eine Veränderung in diesen Genen für Patientinnen mit Eierstockkrebs aber auch eine positive Wirkung: Die Patientinnen haben einen besseren Krankheitsverlauf und sprechen stärker auf manche Chemotherapeutika an. Dies liegt an der unzureichenden Reparatur des Erbgutes. Arzneimittel, die die DNA schädigen, können besser wirken. Darüber hinaus können auch neuartige Therapien mit PARP-Inhibitoren (Arzneimitteln, die die Reparatur des Erbgutes zusätzlich schwächen) bei diesen Patientinnen eingesetzt werden und wirken besser.

Neben den genannten erblichen Mutationen (sogenannten Keimbahn-Mutationen) können Mutationen aber auch spontan im Tumor auftreten. Man spricht dann von somatischen Mutationen. Diese haben die gleichen Auswirkungen auf das Therapieansprechen wie erbliche Mutationen, sind aber nicht vererbbar.

Herkömmliche Tests erkennen ausschliesslich erbliche Veränderungen, die im Blut nachgewiesen werden. Die Tumor BRAC-Analysisfindet zusätzlich auch die Mutationen, die nur im Tumor aufgetreten sind. Damit werden etwa ein Drittel mehr Patientinnen bestimmt, die von der neuen Therapie profitieren können.

Grenzen der Analyse

Tumor BRACAnalysis CDx wurde speziell zur Vorhersage der Wirksamkeit von PARP-Hemmern entwickelt.

Bitte beachten Sie:

  • Tumor BRACAnalysis CDx erkennt erbliche und nicht erbliche Veränderungen, unterscheidet diese aber nicht. Wird eine Mutation gefunden, sollte anschliessend mit einem weiteren Test untersucht werden, ob die Veränderung erblich ist.
  • Das Wissen um eine erbliche Veränderung kann es ermöglichen, eine Krebserkrankung bei Verwandten frühzeitig zu erkennen oder sogar zu verhindern.

In seltenen Fällen ist die Bedeutung einer gefundenen Veränderung noch unklar und kann nicht zur Therapieentscheidung herangezogen werden. Ihr Arzt wird aber sofort darüber informiert, wenn die Bedeutung geklärt ist.

Klinische Studien

Die Tumor BRAC-Analyse wird mit den neuesten verfügbaren Technologien durchgeführt. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass der Test alle Arten von Veränderungen des Erbgutes sicher erkennt. In Zulassungsstudien für PARP-Inhibitoren wurde nachgewiesen, dass Patientinnen mit einer Mutation im Tumor gut auf die Therapie ansprechen.

Diagnosestellung bei Hautkrebs (MyPath)

Das Melanom ist eine Form des Hautkrebses, die tödlich verlaufen kann, wenn sie nicht frühzeitig erkannt wird. Daher ist es wichtig, dass beim Verdacht auf ein Melanom zuverlässig zwischen einem gutartigen Leberfleck oder Muttermal und einem bösartigen Melanom unterschieden wird. 10% bis 15% der entnommenen Proben lassen allerdings keine eindeutige Beurteilung zu. Der myPath-Melanoma-Test kann in diesen Fällen für mehr Klarheit sorgen.

Der myPath-Melanoma-Test ist ein sogenannter Genexpressionstest. Er ermöglicht die Unterscheidung zwischen einem harmlosen Leberfleck und einem Melanom auf molekularer Ebene. Der Test wird am bereits entnommenen Gewebe (Biopsie) durchgeführt und misst die Aktivität bestimmter Gene. Ein Teil dieser Gene ist deutlich aktiver, wenn es sich um ein Melanom handelt. In Verbindung mit der pathologischen Bewertung liefert der Test nützliche Zusatzinformationen. So kann meist eine sichere Diagnose gestellt und die Therapie oder Überwachung zeitnah eingeleitet werden.

Grenzen des Tests

Der myPath Melanoma-Test wurde entwickelt, um die Melanom-Diagnose auf molekularer Ebene zu sichern. Er erhöht die Diagnose-Sicherheit und ermöglicht es Ihnen und Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, über die weitere Therapie zu entscheiden. Der Test ist zur Unterstützung der klinischen, laborchemischen und pathologischen Informationen gedacht. Bitte beachten Sie:

  • Der myPath Melanoma-Test liefert nur eine zusätzliche Information, ob es sich beim entnommenen Gewebe um ein Melanom handelt oder nicht. In einigen Fällen ist auch mit dem Genexpressionstest keine klare Unterscheidung möglich.
  • Der Test ist keine Behandlungsmethode und hat keinen Einfluss auf das Fortschreiten der Erkrankung.
  • Jede Entscheidung über die Krebsbehandlung eines Patienten sollte stets anhand der Bewertung aller klinischen, laborchemischen und pathologischen Informationen getroffen werden.
Klinische Studie

Die Fähigkeit, zwischen harmlosen Hautveränderungen und Melanomen zu unterscheiden, wurde für den myPath Melanoma-Test in klinischen Studien belegt.

Kostenübernahme durch Helsana

Kostenübernahme mit PRIMEO-Zusatzversicherung

Falls Sie die Zusatzversicherung PRIMEO abgeschlossen haben, übernimmt Helsana 90% der Kosten der Tests unserer Partnerfirma Myriad Genetics. Pro Kalenderjahr werden insgesamt bis 5000 Franken für innovative Diagnose- und Behandlungsformen aus der Zusatzversicherung bezahlt. Die Abrechnung der Leistung erfolgt direkt über Helsana. Voraussetzungen: Primeo-Versicherte ab 18 Jahren mit Diagnose Prostatakrebs (Prolaris) bzw. ab 18 Jahren mit Diagnose Eierstockkrebs (Tumor BRACAnalysis CDx) bzw. ab 18 Jahren (myPath).

Kostenübernahme ohne PRIMEO-Zusatzversicherung

Diese Laboruntersuchung wird nicht aus der Grundversicherung vergütet. Für Versicherte ohne Zusatzversicherung PRIMEO hat Helsana mit der Partnerfirma Myriad Genetics folgende Sonderkonditionen vereinbart: Sie erhalten 15% Rabatt auf den offiziell empfohlenen Listenpreis. Die Abrechnung der Leistung erfolgt direkt über die Versicherten

Beratung durch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt

Wenn Sie an diesen Gentests interessiert sind, lassen Sie sich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten. Die Analyse wird nur auf ärztliche Verordnung ausgeführt. Die Testergebnisse stellt Myriad direkt der Ärztin oder dem Arzt zur Verfügung.
Rabatte auf weitere Produkte von Myriad

Versicherte der Helsana-Gruppe erhalten weitere attraktive Vorzugskonditionen auf Produkte, die weder aus der Grund- noch der Zusatzversicherung übernommen werden. Dank unserer Partnerschaft profitieren Sie von 15% Rabatt auf den offiziellen Listenpreis.

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