Vorgehen im Versicherungsfall

Im Ausland verunfallt

  1. Wie Sie bei einem Notfall im Ausland vorgehen
  2. Formulare zum Herunterladen
  3. Sie benötigen eine stationäre Behandlung
  4. Sie sind verunfallt
  5. Versicherungslücken vermeiden

Im Ausland verunfallt

Wenn Sie mindestens acht Stunden pro Woche im Angestelltenverhältnis arbeiten, sind Sie über Ihren Arbeitgeber obligatorisch für Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert – inklusive Zahnunfälle. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arbeitgeber.

Wenn Sie nicht im Angestelltenverhältnis oder weniger als acht Stunden pro Woche arbeiten, müssen Sie die Unfalldeckung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung einschliessen lassen. Gehen Sie dann vor wie unter «Notfall im Ausland» beschrieben.

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Wie Sie bei einem Notfall im Ausland vorgehen

Ob Bauchschmerzen, Brandwunde oder ein Bandscheibenvorfall – damit ein solch unerfreulicher Zwischenfall auf Reisen nicht zusätzlich finanzielle oder administrative Wehen mit sich bringt, die wichtigsten Hinweise zum Vorgehen.

Sie sind im Ausland und brauchen medizinische Hilfe? Damit Ihre Versicherung die Kosten für die Behandlung übernimmt, gehen Sie je nach Behandlungsart und Land wie folgt vor:

Sie müssen zum Arzt (ambulante Behandlung)

Innerhalb von EU-/EFTA-Staaten (Liste):

Weisen Sie die «Europäische Krankenversicherungskarte» vor, die auf der Rückseite Ihrer Versichertenkarte integriert ist. Damit haben Sie Anspruch auf medizinische Leistungen nach dem Recht des Aufenthaltslandes, wie wenn Sie dort versichert wären. Die Kosten werden direkt uns belastet. Die Kostenbeteiligung (Selbstbehalt/Franchise) entspricht derjenigen des Aufenthaltslandes und muss normalerweise direkt bezahlt werden. Dafür entfällt die Kostenbeteiligung in der Schweiz. Wird Ihre europäische Krankenversicherungskarte vor Ort nicht akzeptiert, wenden Sie sich an unsere Notruforganisation +41 43 340 16 11.

Ausserhalb von EU-/EFTA-Staaten:

Begleichen Sie die ambulanten Behandlungen vor Ort und verlangen Sie neben einer detaillierten Rechnung immer eine Zahlungsbestätigung.

USA: Verlangen Sie für ambulante Notfallbehandlungen eine «Self pay bill» (Selbstzahler-Rechnung).

Melden Sie den Fall unserer Notrufzentrale +41 43 340 16 11.

Senden Sie uns für die Rückerstattung die Originalrechnung, die Quittung und einen Zahlungsnachweis (Kreditkartenabrechnung, Bankbezugbeleg, o.ä. zwecks Devisenumrechnung) ein – zusammen mit dem ausgefüllten Erhebungsformular für Erkrankungen und Unfälle im Ausland. Benutzen Sie am besten unsere Adressetiketten.

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Formulare zum Herunterladen

Bitte achten Sie beim Download darauf, den korrekten Krankenversicherer der Helsana-Gruppe auszuwählen. Dieser ist auf der Rückseite Ihrer Versichertenkarte ersichtlich.

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Sie benötigen eine stationäre Behandlung

Innerhalb von EU-/EFTA-Staaten (Liste):

Weisen Sie die «Europäische Krankenversicherungskarte» vor, die auf der Rückseite Ihrer Versichertenkarte integriert ist. Damit haben Sie Anspruch auf medizinische Leistungen nach dem Recht des Aufenthaltslandes, wie wenn Sie dort versichert wären. Die Kosten werden direkt uns belastet. Die Kostenbeteiligung (Selbstbehalt/Franchise) entspricht derjenigen des Aufenthaltslandes und muss normalerweise direkt bezahlt werden. Dafür entfällt die Kostenbeteiligung in der Schweiz. Wird Ihre europäische Krankenversicherungskarte vor Ort nicht akzeptiert, wenden Sie sich an unsere Notruforganisation +41 43 340 16 11.

Ausserhalb von EU-/EFTA-Staaten:

Kontaktieren Sie umgehend die Notrufnummer +41 43 340 16 11 unserer Notrufzentrale. Die Nummer steht auch auf der Rückseite Ihrer Versichertenkarte. Dîe Notrufzentrale ist rund um die Uhr für Sie da.

Stationäre Behandlungen werden je nach Versicherungsdeckung und Situation direkt durch die Notrufzentrale beglichen.

Die Notrufzentrale organisiert bei Bedarf und entsprechender Versicherungsdeckung (TOP/COMPLETA/WORLD) die medizinisch notwendige Heimschaffung (ganze Welt). Bitte bedenken Sie, dass die Kosten nur dann vollumfänglich übernommen werden, wenn Sie die Notrufzentrale kontaktieren und die Heimschaffung abwickeln lassen.

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Sie sind verunfallt

Wenn Sie mindestens 8 Stunden pro Woche im Angestelltenverhältnis arbeiten, sind Sie über Ihren Arbeitgeber obligatorisch für Berufs- und Nichtberufsunfälle (inklusive Zahnunfälle) versichert. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arbeitgeber.

Falls Helsana oder Progrès auch Ihr Unfallversicherer ist, gehen Sie wie oben beschrieben vor.

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Versicherungslücken vermeiden

Wir empfehlen Ihnen, vor einer geplanten Auslandsreise die Versicherungsdeckung zu prüfen. Mit der Krankenpflege-Zusatzversicherung TOP, COMPLETA oder WORLD sind Sie nebst Assistance-Leistungen auch für die Kosten, welche die Grundversicherung übersteigen, gedeckt. Nehmen Sie Ihre Versichertenkarte unbedingt auf die Reise mit.

Bei Fragen wenden Sie sich an den Kundendienst.