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Mitteilungen an Kunden

Prämienentwicklung

Die Prämien steigen Jahr für Jahr. Wir erklären Ihnen den Zusammenhang zwischen Kosten und Prämien – und zeigen auf, wie Helsana die Prämienentwicklung beeinflusst und was Sie selbst gegen hohe Prämien tun können. So tragen wir gemeinsam dazu bei, dass unser qualitativ hochstehendes Gesundheitswesen auch in Zukunft bezahlbar bleibt.

  1. Für welche Leistungskosten die Prämien verwendet werden
  2. Warum steigen die Versicherungskosten?
  3. Wie sich die Kosten entwickeln
  4. Wie wir günstigere Konditionen aushandeln
  5. Wie wir uns politisch für tiefere Prämien engagieren
  6. Wie wir gegen Betrüger und Profiteure vorgehen und so die Prämien tief halten
  7. Wie wir Sie nach einem schweren Unfall oder bei längerer Krankheit kostenlos begleiten
  8. Wie Sie mit alternativen Versicherungsmodellen bei der Grundversicherung sparen
  9. Wie Sie bei unseren Versandapotheken Medikamente günstiger erhalten
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Für welche Leistungskosten die Prämien verwendet werden

Im Jahr 2014 haben Kundinnen und Kunden der Grundversicherungen in der Schweiz insgesamt 25,8 Milliarden Franken Krankenkassenprämien bezahlt. Diese Summe trug mit Abstand den grössten Anteil zur Finanzierung von medizinischen Leistungen in der Höhe von 28,6 Milliarden Franken bei.

Am meisten Geld floss in stationäre Spitalbehandlungen, ambulante Behandlungen in Arztpraxen und Medikamente. Darauf folgen ambulante Spitalbehandlungen und die Kosten für Pflegeheime. Die Beteiligung der Versicherten in Form von Franchisen, Selbstbehalt und der Kostenbeteiligung am Spitalaufenthalt betrug insgesamt 4 Milliarden Franken.

Die Differenz zwischen Prämieneinnahmen und Kosten wurden durch weitere Quellen wie beispielsweise Kapitalanlagen in der Höhe von 734 Millionen Franken finanziert.

Wichtig zu wissen: Die Krankenversicherungen verbuchen keine Gewinne aus der Grundversicherung. Überschüsse fliessen in die Reserven.

Übersicht der Kostenanteile im Gesundheitswesen

Kostenverteilung

Quelle: BAG – Statistik der obligatorischen Krankenversicherung 2014

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Warum steigen die Versicherungskosten?

Die Demografie – das Bevölkerungswachstum und der wachsende Anteil der älteren Bevölkerung – und der medizinische Fortschritt spielen betreffend Kostenwachstum eine Rolle. Die wesentlichsten Gründe für das Kostenwachstum sind aber das Mengenwachstum und die Ausweitung des Leistungskatalogs, gepaart mit der steigenden Anspruchshaltung der Versicherten.

Der Fortschritt in Medizin und Technik bringt kontinuierlich neue Leistungen hervor. Neue Medikamente kosten oft ein Vielfaches der bisherigen Präparate. Das oft unreflektierte Konsumverhalten im angebotsinduzierten Gesundheitsmarkt (Ausweitung von Leistungen durch Ärzte) treibt das Wachstum an Leistungen kontinuierlich an.

Zudem ist der Wettbewerb unter den Krankenversicherern stark eingeschränkt. Diese haben somit nur wenig Spielraum bei der Festlegung der Prämien. Bei der Grundversicherung sind sie verpflichtet, die versicherten Leistungen vollumfänglich zu vergüten. Dadurch sind kaum Anreize vorhanden, sich kostengünstiger behandeln zu lassen.

Schliesslich ist der Einfluss der Krankenversicherer auf die Prämienentwicklung sehr begrenzt. Das hält uns jedoch nicht davon ab, uns im Rahmen unserer Möglichkeiten für Kostensenkungen im Gesundheitswesen zu engagieren.

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Wie sich die Kosten entwickeln

2011 betrugen die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung rund 25 Milliarden Franken pro Jahr. Pro Kopf entspricht dies 3171 Franken. In den letzten zehn Jahren nahm der ambulante Spitalbereich überdurchschnittlich stark zu. Das Wachstum lag bei 7,1 %. Das ist mehr als das Doppelte des durchschnittlichen Wachstums in allen weiteren Bereichen. Über die letzten zehn Jahre betrachtet war auch das Kostenwachstum im Bereich Spitex (7,2 %) überdurchschnittlich hoch. Die Kosten im stationären Spitalbereich stiegen um 3,4 % an; sie haben mit 22,8 % den grössten Kostenanteil der Gesamtkosten des Gesundheitswesens.

Berichterstattung Helsana-Gruppe
«Krankenversicherung – kurz erklärt» (von unserem Verband Curafutura)

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Wie wir günstigere Konditionen aushandeln

Helsana engagiert sich stark, dass die Prämien langfristig bezahlbar bleiben, bei gleichzeitig höchster Qualität und zum bestmöglichen Preis. Deshalb hat Helsana zusammen mit zwei weiteren Krankenversicherern die Einkaufsgemeinschaft HSK ins Leben gerufen. Diese rechtlich selbstständige Organisation ermöglicht es ihren Mitgliedern, Leistungen zu günstigeren Konditionen zu beziehen und diese den Versicherten weiterzugeben.

Einkaufsgemeinschaft HSK (Helsana, Sanitas und KPT)

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Wie wir uns politisch für tiefere Prämien engagieren

Helsana engagiert sich auch auf politischer Ebene für ihre Kunden und steht im regelmässigen Austausch mit Behörden und Politikern. Als führender Krankenversicherer der Schweiz mit über 1,9 Millionen Versicherten hat Helsana ein gewichtiges Wort mitzureden.

Politische Positionen von Helsana

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Wie wir gegen Betrüger und Profiteure vorgehen und so die Prämien tief halten

Gefälschte Arztrechnungen aus dem In- und Ausland, getrickste oder falsch ausgefüllte Belege von Leistungserbringern, unberechtigte Lohnbezüge wegen verzögerter Rückkehr zur Arbeit: Die Liste von Betrügereien bei Versicherungsleistungen ist lang. Helsana hat in den letzten Jahren die konsequente Betrugsbekämpfung intensiviert und damit Millionen gerettet. Mit diesem Engagement leisten wir einen Beitrag, um die Kosten und damit die Prämien tief zu halten.

Artikel «Achtung Abzocke» (Kundenmagazin Senso)

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Wie wir Sie nach einem schweren Unfall oder bei längerer Krankheit kostenlos begleiten

Wer wegen Krankheit oder Unfall längere Zeit nicht arbeiten kann, erlebt nicht nur gesundheitlich eine anspruchsvolle Situation. Zu den medizinischen Fragen kommen berufliche, rechtliche, soziale und finanzielle Überlegungen. Oft sind zahlreiche Stellen wie Ärzte, Arbeitgeber, Versicherungen und Ämter involviert. Schnell kann es komplex werden. Es braucht jemanden, der den Überblick behält und sich im Schweizer Sozialsystem auskennt. Welche Angebote gibt es und bei wem können sie beantragt werden? Wer zahlt was? Das Helsana Case Management hilft Ihnen bei solchen Fragen weiter. Case Manager begleiten Patientinnen und Patienten umfassend. Sie koordinieren die Behandlungen und alle nötigen Schritte für eine rasche Rückkehr ins Berufsleben. Das vermeidet Doppelspurigkeiten und entlastet Patienten wie auch Arbeitgeber. Eine freiwillige, kostenlose Dienstleistung.

Vier Patienten erzählen, wie Helsana Case Manager ihnen geholfen haben
Übersicht Helsana Case Management

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Wie Sie mit alternativen Versicherungsmodellen bei der Grundversicherung sparen

In der Grundversicherung haben Sie die Möglichkeit, das Standardmodell zu wählen – oder aber ein günstigeres alternatives Versicherungsmodell. Bei diesen wenden Sie sich bei gesundheitlichen Problemen stets an dieselbe Anlaufstelle: eine medizinische Beratungshotline, einen Hausarzt oder eine Gruppenpraxis. Diese koordinieren Ihre Behandlungen bei Ärzten, Spezialisten und Spitälern. Dadurch werden Ihre Behandlungen sicherer und es gibt weniger Doppelspurigkeiten. So lassen sich Gesundheitskosten sparen. Davon profitieren Sie in Form einer günstigeren Prämie in der Grundversicherung. Alternative Versicherungsmodelle werden immer beliebter: Gegen 61 Prozent aller Helsana-Versicherten haben sich bereits für ein solches Modell entschieden.

Alternative Versicherungsmodelle

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Wie Sie bei unseren Versandapotheken Medikamente günstiger erhalten

Medikamente sind teuer. Dank unserer Partnerschaft mit vier Schweizer Versandapotheken können Sie Ihre Medikamente jedoch günstiger beziehen. Damit leisten Sie nicht nur einen Beitrag an die Senkung von Gesundheitskosten, sondern sparen auch und profitieren gleichzeitig: Sie erhalten die Medikamente rasch und unkompliziert per Post direkt ins Haus – rezeptpflichtige sogar ohne Versandkosten. Der Bestellvorgang ist ganz einfach. Auf Wunsch können Sie sich zudem am Telefon durch kompetente Fachpersonen beraten lassen. Ganz diskret. Fragen Sie auch nach möglichen Generika: Diese haben den gleichen Wirkstoff wie das Originalmedikament, kosten aber deutlich weniger.

Versandapotheken