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Jahreswechsel: Krankenkassenprämien im Brennpunkt

Jahreswechsel

Je näher der Jahreswechsel kommt, desto stärker werden sie zum Thema: Die Prämien der Krankenkassen. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie hier sparen können. Nutzen Sie jetzt Ihre Chance, von Prämienvergünstigungen zu profitieren. Auch wir sind für tiefe Kosten engagiert. Informieren Sie sich über unsere Bemühungen für Kosteneinsparungen. Wir beraten Sie gerne persönlich.

Versicherungskosten und Prämien

Das Gesundheitssystem der Schweiz überzeugt durch eine flächendeckend hohe Verfügbarkeit der Leistungen, moderne technische Einrichtungen und hervorragend ausgebildetes Personal. Damit liegt es im weltweiten Vergleich in der Spitzengruppe. Finanziert wird es zum grössten Teil über die Versicherungsprämien. Dafür sorgen Gesetzgeber, Aufsichtsbehörden und Krankenversicherer laufend durch sorgfältig ausgewogene Anpassungen.

Warum steigen die Versicherungskosten?

Die Demografie – das Bevölkerungswachstum und der wachsende Anteil der älteren Bevölkerung – und der medizinische Fortschritt spielen betreffend Kostenwachstum eine Rolle. Die wesentlichsten Gründe für das Kostenwachstum sind aber das Mengenwachstum und die Ausweitung des Leistungskatalogs, gepaart mit der steigenden Anspruchshaltung der Versicherten.

Der Fortschritt in Medizin und Technik bringt kontinuierlich neue Leistungen hervor. Neue Medikamente kosten oft ein Vielfaches der bisherigen Präparate. Das oft unreflektierte Konsumverhalten im angebotsinduzierten Gesundheitsmarkt (Ausweitung von Leistungen durch Ärzte) treibt das Wachstum an Leistungen kontinuierlich an.

Zudem ist der Wettbewerb unter den Krankenversicherern stark eingeschränkt. Diese haben somit nur wenig Spielraum bei der Festlegung der Prämien. Bei der Grundversicherung sind sie verpflichtet, die versicherten Leistungen vollumfänglich zu vergüten. Dadurch sind kaum Anreize vorhanden, sich kostengünstiger behandeln zu lassen.

Schliesslich ist der Einfluss der Krankenversicherer auf die Prämienentwicklung sehr begrenzt. Das hält uns jedoch nicht davon ab, uns im Rahmen unserer Möglichkeiten für Kostensenkungen im Gesundheitswesen zu engagieren.

Wohin fliessen die Krankenkassenprämien?

Im Jahr 2014 haben Kundinnen und Kunden der Grundversicherungen in der Schweiz insgesamt 25,8 Milliarden Franken Krankenkassenprämien bezahlt. Diese Summe trug mit Abstand den grössten Anteil zur Finanzierung von medizinischen Leistungen in der Höhe von 28,6 Milliarden Franken bei.

Am meisten Geld floss in stationäre Spitalbehandlungen, ambulante Behandlungen in Arztpraxen und Medikamente. Darauf folgen ambulante Spitalbehandlungen und die Kosten für Pflegeheime. Die Beteiligung der Versicherten in Form von Franchisen, Selbstbehalt und der Kostenbeteiligung am Spitalaufenthalt betrug insgesamt 4 Milliarden Franken.

Die Differenz zwischen Prämieneinnahmen und Kosten wurden durch weitere Quellen wie beispielsweise Kapitalanlagen in der Höhe von 734 Millionen Franken finanziert.

Wichtig zu wissen: Die Krankenversicherungen verbuchen keine Gewinne aus der Grundversicherung. Überschüsse fliessen in die Reserven.

Übersicht der Kostenanteile im Gesundheitswesen

Kostenverteilung Quelle: BAG – Statistik der obligatorischen Krankenversicherung 2014

Wie entwickeln sich die Medikamentenpreise?

Rund 17 % der aus der Grundversicherung bezahlten Leistungen entfallen auf Medikamente. Dieser hohe Anteil ist unter anderem auf die überdurchschnittlich hohen Medikamentenpreise in der Schweiz zurückzuführen. So lange kein grundlegender Systemwechsel in Sicht ist, wird sich daran nichts ändern.

Wer ist zuständig für die Festlegung der Medikamentenpreise in der Schweiz? In welchem Ausmass wirkt die Pharmaindustrie auf die Preisbildung ein? Weshalb sind hierzulande auch Generika teurer als anderswo?

Antworten auf diese und weitere heisse Fragen zum Thema Medikamentenpreise lesen Sie in unserem Fachbeitrag.

Welchen Kostenbeitrag leisten Sie?

Es gehört zum System der Krankenversicherungen in der Schweiz, dass sich die Versicherten an den Kosten für medizinische Leistungen beteiligen. Damit tragen sie zur Dämpfung der Krankenkassenprämien bei.

Die Kostenbeteiligung besteht aus drei Komponenten:

Die Franchise

Sie legen fest, bis zu welchem Betrag Sie die Kosten für medizinische Leistungen aus der eigenen Tasche bezahlen wollen. Dabei haben Sie die Wahl zwischen sechs verschiedenen Stufen. Je höher die gewählte Franchise, desto günstiger die Versicherungsprämie.

Der Selbstbehalt

Der Selbstbehalt ist eine gesetzlich vorgeschriebene Kostenbeteiligung. Er wird nach dem Erreichen der gewählten Franchise wirksam und darf pro Kalenderjahr maximal 700 Franken betragen.

Der Spitalkostenbeitrag

Auch der Spitalkostenbeitrag ist gesetzlich vorgeschrieben. Ab dem 26. Altersjahr bezahlen Erwachsene bei jedem Spitalaufenthalt 15 Franken pro Tag.

Mehr Informationen zu Ihrer Kostenbeteiligung

Jetzt Krankenkassenprämien sparen

Profitieren Sie von Prämienvergünstigungen. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihre Krankenkassenprämie für das kommende Jahr zu senken. Prämien sparen können Sie bei der Grundversicherung und bei Ihren Zusatzversicherungen. Wie das geht, zeigen Ihnen unsere Spartipps auf. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche vor Jahresende mit, damit wir Ihre Police rechtzeitig anpassen können.

Spartipps für die Grundversicherung
Jahresfranchise erhöhen

Die gesetzlich vorgeschriebene Jahresfranchise beträgt 300 Franken. Sie können diese hinaufsetzen und Ihre Krankenkassenprämie durch eine höhere Kostenbeteiligung deutlich senken. Erfahren Sie mehr zum Prämiensparen mit der Franchise.

Ein Versicherungsmodell mit Prämienvergünstigung wählen

Mit einem alternativen Versicherungsmodell profitieren Sie in der Grundversicherung von einem Prämienrabatt von 6 %, 12 % oder 15 %. Bei gesundheitlichen Fragen nutzen Sie vor einem Arztbesuch stets eine telefonische Beratungshotline oder Sie suchen Ihren Hausarzt oder eine Gruppenpraxis auf. Erfahren Sie mehr zum Prämiensparen mit Alternativmodellen.

Doppelspurigkeit bei der Unfallversicherung vermeiden

Wenn Sie mindestens 8 Stunden pro Woche beim selben Arbeitgeber angestellt sind, sind Sie automatisch gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Der Ausschluss der Unfallversicherung bei der Grundversicherung reduziert Ihre Prämie um 7 %. Erfahren Sie mehr zum Prämiensparen bei der Unfallversicherung.

Prämienverbilligung beantragen

Prüfen Sie, ob Sie aufgrund Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse Anrecht auf finanzielle Unterstützung haben. Die Bedingungen und die Höhe der finanziellen Unterstützung unterscheiden sich von Kanton zu Kanton. Erfahren Sie mehr zum Prämiensparen durch Verbilligung.

Ergänzungsleistungen beantragen

Wenn Ihre AHV- oder IV-Rente für einen angemessenen Lebensstandard nicht ausreicht, haben Sie unter gewissen Umständen Anrecht auf Ergänzungsleistungen. Diese beinhalten auch Prämienverbilligungen. Erfahren Sie mehr zum Prämiensparen mit Ergänzungsleistungen.

Informieren Sie sich im Detail über weitere Sparmöglichkeiten bei der Krankenversicherung.
Spartipps für die Zusatzversicherung
Mehrjahresverträge abschliessen

Kundentreue soll belohnt werden. Mit Verträgen, die über 3 oder 5 Jahre laufen, profitieren Sie von 3 %, respektive 5 % Prämienrabatt. Mehr zum Prämiensparen mit Mehrjahresverträgen.

Die Kostenbeteiligung erhöhen

Einige Spitalversicherungen können Sie mit einer Franchise abschliessen. Je nach Höhe Ihrer freiwilligen Kostenbeteiligung kommen Sie in den Genuss von 15 % bis 35 % Rabatt. Mehr zum Prämiensparen mit Spitalfranchisen.

Doppelspurigkeit bei der Unfallversicherung vermeiden

Wenn Sie bei Ihrem Arbeitgeber gut gegen Unfall versichert sind, können Sie auf eine entsprechende private Unfallversicherung verzichten und so Ihre Prämie um 10 % senken. Mehr zum Prämiensparen bei der Unfallversicherung.

Informieren Sie sich im Detail über weitere Sparmöglichkeiten bei den Zusatzversicherungen.

Unser Engagement für tiefere Kosten

Als eine der grössten Krankenversicherungen der Schweiz nehmen wir unsere Verantwortung für ein bezahlbares Gesundheitswesen wahr. So leisten wir mit verschiedenen Engagements einen wichtigen Beitrag zur Kostenreduktion. Dieser wirkt dem Anstieg der Versicherungsprämien entgegen und kommt somit allen Versicherten zugute.

Mit Fallmanagement stets an Ihrer Seite

Wenn Sie ambulante oder stationäre Pflege benötigen, beraten und begleiten wir Sie kompetent und mit Einfühlungsvermögen auf Ihrem Weg zur Genesung. Mit aktiver Betreuung von der Einweisung über Behandlungen und Therapien bis hin zur Rehabilitation sorgen wir für einen zielgerichteten Verlauf ohne administrative Umtriebe und ohne Doppelspurigkeiten. So lassen sich Kosten sparen, und Sie profitieren von einer durchgängig hohen Behandlungsqualität. Erfahren Sie mehr über Fallmanagement bei Helsana.

Mit Case Management zurück ins Berufsleben

Wenn Sie wegen Krankheit oder Unfall über längere Zeit nicht arbeiten können, geraten Sie in eine schwierige Lebenssituation. Sie sind gesundheitlich angeschlagen und unversehens auch mit beruflichen, rechtlichen, sozialen und finanziellen Fragen konfrontiert. Weil zahlreiche Stellen wie Ärzte, Arbeitgeber, verschiedene Versicherungen und Ämter einbezogen sind, wird die Lage schnell kompliziert. Hier kommt der Case Manager von Helsana ins Spiel. Er ist mit dem Gesundheits- und Sozialsystem in der Schweiz vertraut, kennt die Angebote und Anlaufstellen und koordiniert die Massnahmen und Abläufe. Er räumt bürokratische Hindernisse beiseite und hilft Ihnen, möglichst rasch und ohne Umwege ins Berufsleben zurückzukehren. So nützt das Helsana Case Management allen Beteiligten. Es entlastet den Patienten wie auch den Arbeitnehmer und verhindert ein Ausufern der Kosten.

Gemeinsam günstiger einkaufen

Zusammen mit zwei weiteren Krankenversicherungen haben wir die Einkaufsgemeinschaft HSK ins Leben gerufen. Der gemeinsame Einkauf medizinischer Leistungen verschafft den beteiligten Gesellschaften vorteilhafte Konditionen. Dies ohne Abstriche bei der Qualität. Die entsprechenden Kostenersparnisse tragen direkt dazu bei, das Prämienwachstum zu bremsen. Erfahren Sie mehr über die Einkaufsgemeinschaft HSK.

Preisvorteil in der Versandapotheke

Als Kundin oder Kunde von Helsana können Sie Medikamente in vier Schweizer Versandapotheken günstiger beziehen. Damit schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie profitieren persönlich und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Senkung der Gesundheitskosten. Sie bestellen schnell und bequem online. Die Post liefert Ihnen die Medikamente direkt ins Haus. Für rezeptpflichtige Produkte erfolgt der Versand kostenlos. Bei Bedarf können Sie sich unter Wahrung der Diskretion telefonisch beraten lassen. Wählen Sie wenn immer möglich Generika. Die Wirkung ist dieselbe wie bei Original-Medikamenten. Doch sie sind erheblich günstiger. Erfahren Sie mehr über die Angebote der von Helsana empfohlenen Versandapotheken.

Wissen für kluge Entscheidungen

Das Angebot an modernen medizinischen Leistungen ist vielseitig und komplex. Für Laien ist es schwierig, den Nutzen und die allfälligen Nachteile von medizinischen Behandlungen und Therapien zu beurteilen. Entscheidungen sind immer auch mit der Kostenfrage verbunden. Je mehr Sie über medizinische Leistungen wissen, desto besser sind Sie in der Lage, über deren Angemessenheit zu befinden. Deshalb engagieren wir uns für die Bereitstellung von objektiven, wissenschaftlich gestützten Informationen und verschaffen Ihnen direkten Zugang dazu.

Für unsere Kunden engagiert

Kompetente Beratung am Telefon

Unsere Mitarbeitenden im Kundenservice freuen sich auf Ihren Anruf. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0844 80 81 82.

Persönliche Beratung in der Verkaufsstelle

Bevorzugen Sie eine persönliche Beratung? Dann besuchen Sie eine unserer Verkaufsstellen.

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Sichere Kommunikation via Kundenportal myHelsana

Nutzen Sie bereits unser Kundenportal myHelsana? Dann können Sie Ihre Fragen direkt als Portalnachricht übermitteln. Möchten Sie sich für myHelsana registrieren?

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