Oktober 2016

«Endlich bin ich meine Nackenschmerzen los»

Jahrelang leidet Susanne Lanz unter Nackenschmerzen. Keine Behandlung wirkt dauerhaft. Sie ruft unsere Beratung für Komplementärmedizin an. Und erlebt endlich die Wendung.

Susanne Lanz
Das Erlernen der korrekten Körperhaltung ist nur eine der Massnahmen, die Susanne Lanz geholfen haben.

Susanne Lanz läuft von Therapie zu Therapie, um ihre Nackenprobleme loszuwerden: klassische Massage, Kinesiologie, Cranio-Sacral-Therapie, Dorn-Breuss-Massage, Akupressur. «Geholfen hat das kurzfristig schon, aber die Schmerzen kamen immer wieder», erzählt Lanz. Die Fachfrau für Gesundheit wechselt Anfang 2014 von der Pflege in die Administration. «Das stundenlange Sitzen am PC war Gift für meinen Nacken», sagt Lanz weiter. «Manchmal konnte ich meinen Kopf kaum mehr bewegen.» Dazu kamen Kopfschmerzen. «Ohne Schmerzmittel hätte ich nicht arbeiten können.»

Die zahlreichen alternativen Therapien, die Susanne Lanz ausprobiert hat, fielen Helsana auf. «Eine solch lange Behandlungszeit deutet auf mangelnde Wirksamkeit der Therapie hin», sagt Heather Moser vom Beratungszentrum für Komplementärmedizin bei Helsana. «Langwierige Leidensgeschichten wollen wir verhindern, indem wir proaktiv auf die Kunden zugehen.» Susanne Lanz erhält deshalb einen Fragebogen zuhanden ihres Therapeuten und das Angebot für eine telefonische Beratung, um die medizinische Situation zu klären. «Anhand der Beschwerden und des bisherigen Krankheitsverlaufs können wir prüfen, welcher Behandlungsweg sinnvoll ist», erklärt Moser. Etwa, ob als nächster Schritt eine grundsätzliche Abklärung beim Hausarzt ratsam ist oder eine andere Therapie, ein anderer Therapeut infrage kommen.

Therapiemarathon vermeiden

Susanne Lanz profitiert vom Angebot und ruft beim Beratungsteam für Komplementärmedizin an. Die Expertin stellt ihr viele Fragen und empfiehlt vorerst Osteopathie. «Sie meinte, nach drei bis vier Sitzungen müsse es mir aber deutlich besser gehen», erzählt Lanz weiter. «Das überraschte mich. Ich hätte wieder ein halbes Jahr herumgedoktert!» Diesen Fehler machen laut Moser viele Patienten: «Wenn sich jedoch nach mehreren komplementären Behandlungen kein bleibender Erfolg zeigt, stimmt etwas nicht.»

Woher kommen die Nackenschmerzen?

Susanne Lanz ist innerhalb weniger Wochen nach der ersten Behandlung beschwerdefrei. «Endlich bin ich meine Nackenschmerzen los!» Die Osteopathin findet den Auslöser für ihre hartnäckigen Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich: ihre Hüfte. «Alle anderen haben sich auf meine Schmerzen konzentriert», so Lanz. In der Therapie lernt sie die korrekte Körperhaltung und wie sie ihren Rücken dehnt und stärkt. Diese Übungen und Schwimmen gehören heute fix in ihre Agenda. «Ich merke sofort, wenn ich wieder in alte Muster zurückfalle, und kann mich korrigieren, bevor sich wieder etwas verschiebt und verhärtet.» Für ihren Rat sei sie Frau Moser sehr dankbar.

Weniger Behandlungen dank Beratung

Helsana engagiert sich für Qualität und Effizienz in der Komplementärmedizin, sei es durch die Wahl der richtigen Therapieform wie auch bei der Qualifikation der Komplementärtherapeuten. Dass Susanne Lanz kein Einzelfall ist, zeigen die Leistungsabrechnungen: Wer von Anfang an die richtige Therapie wählt, ist schneller und nachhaltiger seine Beschwerden los. «Unser Ziel ist, dass aus Patienten möglichst schnell wieder gesunde Kunden werden», sagt Moser.

Text: Daniela Schori