Einwanderung in die Schweiz

Herzlich willkommen bei der führenden Krankenversicherung der Schweiz.

Andere Länder, andere Sitten: Speziell für Zuzüger aus dem Ausland haben wir auf einer rasch überschaubaren, separaten Infoseite alles Wissenswerte zur Krankenversicherung in der Schweiz leicht verständlich zusammengestellt.

FAQ für Zuwanderer in die Schweiz

Antworten auf die häufigsten Fragen von Zuwanderern

  1. Brauche ich zwingend eine Schweizer Krankenversicherung? Ich habe noch eine deutsche Privatversicherung.
  2. Muss ich für die Krankenversicherung in der Schweiz eine bestimmte Anmeldefrist beachten?
  3. Ich habe die Anmeldefrist eingehalten. Trotzdem soll ich jetzt Versicherungsprämien nachzahlen?
  4. Muss ich weniger Prämien zahlen, wenn ich erst auf Monatsmitte eingereist bin?
  5. Kann ich den Versicherungsbeginn noch etwas aufschieben? Ich wäre sonst doppelt versichert, da meine ausländische Krankenversicherung noch läuft.
  6. Meine Frau und meine Kinder waren in Deutschland kostenlos bei mir mitversichert. Wie ist das in der Schweiz?
  7. Ich ziehe in die Schweiz, meine nicht erwerbstätigen Familienmitglieder bleiben im EU/EFTA-Ursprungsland. Wo muss ich sie versichern?
  8. Wieso muss ich für den Versicherungsantrag eine Gesundheitsdeklaration ausfüllen? Die Grundversicherung ist doch obligatorisch?
  9. Kann ich weiterhin zu meinem Zahnarzt in Deutschland gehen?
  10. Bin ich durch die Krankenkasse in der Schweiz auch im Ausland abgesichert?
  11. Ich benötige eine Operation. Kann ich diese in meinem Heimatland durchführen lassen? Das kostet dort viel weniger als in der Schweiz.
  12. Wieso sollte ich mich für die Helsana-Gruppe entscheiden?
  13. Ich habe noch mehr Fragen. Wer kann mir weiterhelfen?
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Brauche ich zwingend eine Schweizer Krankenversicherung? Ich habe noch eine deutsche Privatversicherung.

Wie in den meisten Ländern Europas besteht auch in der Schweiz eine Krankenversicherungspflicht. Gemäss Artikel 3 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) ist die Krankenpflegeversicherung nach KVG grundsätzlich für alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz obligatorisch. Sie deckt die grundlegenden Bedürfnisse bei Krankheit, Unfall und Mutterschaft. Deshalb wird sie auch obligatorische Grundversicherung genannt.

Wenn Sie also neu in der Schweiz leben und arbeiten, müssen Sie zwingend auch in der Schweiz eine Krankenversicherung abschliessen.

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Muss ich für die Krankenversicherung in der Schweiz eine bestimmte Anmeldefrist beachten?

Ja, nach der Einreise in die Schweiz müssen Sie sich innerhalb von 3 Monaten bei einer Krankenkasse Ihrer Wahl für die obligatorische Grundversicherung anmelden. Die Anmeldefrist beginnt am Tag Ihrer Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle, das heisst, per Ausstelldatum Ihrer Wohnsitzbescheinigung oder Ihres Ausländerausweises, z.B. L, B oder C.

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Ich habe die Anmeldefrist eingehalten. Trotzdem soll ich jetzt Versicherungsprämien nachzahlen?

Nach Ihrer Einwanderung in die Schweiz haben Sie zwar bis zu drei Monate Zeit, um sich für die Grundversicherung anzumelden. Damit aber in der Zwischenzeit der obligatorische Versicherungsschutz lückenlos gewährleistet ist, beginnt dieser bereits ab dem Tag Ihrer Einreise.

Es spielt deshalb keine Rolle, ob Sie sich direkt am Einreisetag oder erst drei Wochen oder zwei Monate danach für die Grundversicherung anmelden: Ihre Versicherungsdeckung gilt rückwirkend ab dem ersten Tag. Somit ist auch die Versicherungsprämie rückwirkend per diesem Datum geschuldet.

Falls Sie jedoch die dreimonatige Anmeldefrist verpassen, beginnt Ihr Versicherungsschutz nicht mehr rückwirkend sondern erst mit Ihrem effektiven Beitritt. Bei nicht entschuldbarer Verspätung wird zudem noch ein Prämienzuschlag erhoben. Genaue Informationen finden Sie im Artikel 5 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG).

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Muss ich weniger Prämien zahlen, wenn ich erst auf Monatsmitte eingereist bin?

Der Versicherungsschutz der obligatorischen Grundversicherung beginnt genau am Tag Ihrer Einreise in die Schweiz, In Ihrem Fall also Mitte Monat. Die Versicherungsprämien hingegen können leider nicht anteilmässig berechnet werden, da die obligatorische Krankenversicherung keine Tagesprämien sondern nur Monatsprämien kennt. Somit spielt es für die Prämienzahlung – im Gegensatz zum Deckungsbeginn – keine Rolle, ob jemand zu Beginn eines Monats, im Laufe des Monats oder erst gegen Ende des Monats in die Schweiz eingereist ist. Es wird stets die Prämie für den gesamten Kalendermonat geschuldet.

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch Artikel 5.1 unserer Versicherungsbedingungen für die obligatorische Grundversicherung BASIS (PDF, 47KB) .

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Kann ich den Versicherungsbeginn noch etwas aufschieben? Ich wäre sonst doppelt versichert, da meine ausländische Krankenversicherung noch läuft.

Falls Sie während der dreimonatigen Anmeldefrist noch über einen gleichwertigen privaten Krankenversicherungsschutz im Ausland verfügen, können wir prüfen, ob der Versicherungsbeginn der obligatorischen Grundversicherung – und damit auch die entsprechenden Prämienzahlungen – um maximal drei Monate aufgeschoben werden kann.

Eine solche Verschiebung ist jedoch nur möglich, wenn Sie einen entsprechenden Versicherungsnachweis (Austrittsbestätigung) Ihrer ausländischen Krankenversicherung vorlegen können. Bitte reichen Sie diesen unbedingt zusammen mit dem Grundversicherungs-Antragsformular ein.

Falls Sie im bisherigen Wohnland jedoch eine gesetzliche und keine private Krankenversicherung hatten, erlischt deren Versicherungsschutz grundsätzlich automatisch mit Ihrer Einreise und Erwerbstätigkeit in der Schweiz.

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Meine Frau und meine Kinder waren in Deutschland kostenlos bei mir mitversichert. Wie ist das in der Schweiz?

In der Schweiz gilt das System der Kopf-Prämie. Das heisst, dass für jede Person – unabhängig von deren Alter oder Zivilstand – eine Krankenversicherungsprämie erhoben wird.

Wenn Sie sich also mit Ihrer Familie in der Schweiz niederlassen, müssen Sie sämtliche Familienmitglieder bei einer Krankenkasse Ihrer Wahl für die obligatorische Grundversicherung anmelden und für alle die jeweils erhobene Versicherungsprämie bezahlen.

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Ich ziehe in die Schweiz, meine nicht erwerbstätigen Familienmitglieder bleiben im EU/EFTA-Ursprungsland. Wo muss ich sie versichern?

Hier kommt das Personenfreizügigkeitsabkommen der EU/EFTA-Mitgliedstaaten zum Tragen: Alle nicht erwerbstätigen Familienmitglieder (Ehepartner und Kinder) unterstehen grundsätzlich ebenfalls der Versicherungspflicht in der Schweiz. Deshalb müssen Sie diese gemeinsam mit Ihnen bei der gleichen Krankenversicherung in der Schweiz versichern. Doch anders als bei Ihnen richtet sich die Versicherungsdeckung Ihrer nicht erwerbstätigen Familienmitglieder nach den bilateralen Verträgen zwischen der Schweiz und deren Wohnland. Deshalb gilt für Ihre Familienmitglieder der EU/EFTA-Prämientarif (PDF, 1MB) für Personen mit Wohnsitz im entsprechenden Mitgliedstaat, während bei Ihnen der Prämientarif Ihres Wohnortes in der Schweiz zur Anwendung kommt.

Behalten Ihre Familienmitglieder jedoch ihren Wohnsitz in Deutschland, Finnland, Frankreich, Österreich oder Italien, können sie sich gemeinsam von der Versicherungspflicht in der Schweiz befreien lassen, um weiterhin im Wohnland versichert zu bleiben.

Übersicht: Versicherungsunterstellung in den jeweiligen EU/EFTA-Mitgliedstaaten

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Wieso muss ich für den Versicherungsantrag eine Gesundheitsdeklaration ausfüllen? Die Grundversicherung ist doch obligatorisch?

Durch das Versicherungsobliagatorium müssen tatsächlich alle Schweizer Krankenkassen jeden Antragsteller in die obligatorische Krankenpflegeversicherung (Grundversicherung) aufnehmen – und zwar völlig unabhängig vom jeweiligen Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Deshalb gibt es beim Abschluss der Grundversicherung keinerlei Gesundheitsprüfungen.

Ausserhalb des Sozialversicherungsbereiches sieht das jedoch anders aus. So werden Antragsteller freiwilliger Kranken-Zusatzversicherungen (z.B. für alternative Medizin, Zahnleistungen oder Spitalaufenthalte) im Normalfall immer einer Risikoprüfung unterzogen. Aus diesem Grund muss dem Antragsformular für Zusatzversicherungen immer auch eine vollständig ausgefüllte Gesundheitsdeklaration beigefügt werden.

Wenn wir also eine Gesundheitsdeklaration von Ihnen verlangen, dann nur deshalb, weil Sie neben der Grundversicherung auch mindestens eine Zusatzversicherung beantragt haben.

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Kann ich weiterhin zu meinem Zahnarzt in Deutschland gehen?

Wenn Sie die Zahnversicherung DENTAplus abschliessen, können Sie zahnärztliche Behandlungen auch weiterhin in Ihrem Heimatland machen lassen, da die Leistungen von DENTAplus weltweit gelten. Voraussetzung dafür ist, dass der ausländische Zahnarzt über eine gleichwertige Ausbildung wie in der Schweiz verfügt. Und die Kosten dürfen diejenigen in der Schweiz nicht übersteigen.

Ohne DENTAplus Zahnversicherung hingegen ist ein Zahnarztbesuch im Ausland nicht möglich, da die obligatorische Grundversicherung mit Ausnahme von unfallbedingten Zahnschäden keine Zahnarztbehandlungen abdeckt (und schon gar nicht im Ausland).

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Bin ich durch die Krankenkasse in der Schweiz auch im Ausland abgesichert?

Wenn Sie während einem vorübergehenden Aufenthalt in einem EU- oder EFTA-Staat notfallmässig ins Krankenhaus oder zum Arzt müssen, weisen Sie dort Ihre europäische Krankenversicherungskarte vor. So werden die ausländischen Kosten von Ihrer Schweizer Grundversicherung übernommen.

Mehr Informationen zum Krankenversicherungsschutz bei vorübergehendem Aufenthalt in einem EU/EFTA-Mitgliedstaat

Hier finden Sie zu jedem EU/EFTA-Mitgliedstaat ein detailliertes Merkblatt mit nützlichen Informationen zum jeweiligen Gesundheitssystem, gesetzliche Pflichtleistungen, Kostenbeteiligungen, Vorgehensweise bei Erkrankung oder Unfall, usw.

Ausserhalb der EU/EFTA erstattet die Grundversicherung die Kosten bis zum doppelten Betrag, den dieselbe Behandlung in der Schweiz kosten würde. Dies reicht in gewissen Ländern (z.B. USA, Kanada oder Japan) jedoch bei Weitem nicht aus. Deshalb empfehlen wir Ihnen, für Reisen ausserhalb Europas die COMPLETA Zusatzversicherung abzuschliessen. Diese übernimmt bei Auslandaufenthalten während bis zu zwölf Monaten sämtliche Kosten für notfallmässige, ambulante und stationäre medizinisch notwendige Behandlungen.

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Ich benötige eine Operation. Kann ich diese in meinem Heimatland durchführen lassen? Das kostet dort viel weniger als in der Schweiz.

Wenn Sie lediglich die obligatorische Grundversicherung haben, können Sie sich nur in Schweizer Kliniken und Spitälern operieren lassen, die auf den kantonalen Spitallisten sowie auf der Liste der KVG-Vertragsspitäler der Helsana-Gruppe aufgeführt sind. Allerdings werden im Maximum die Kosten gemäss Tarif Ihres Wohnkantons vergütet. Falls Sie ein ausserkantonales Spital mit höherem Tarif wählen, müssen Sie für die Kostendifferenz selber aufkommen.

Wenn Sie gezielt ins Ausland reisen möchten, um eine bestimmte Operation durchführen zu lassen, benötigen Sie eine Spital-Zusatzversicherung. Zum Beispiel erhalten Sie aus der HOSPITAL ECO bis 500 Franken für jeden Spitaltag im Ausland (während bis zu 60 Tagen pro Jahr). Unsere weiteren HOSPITAL-Versicherungen erstatten für gezielte Auslandsbehandlungen sogar noch höhere Beträge.

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Wieso sollte ich mich für die Helsana-Gruppe entscheiden?

Mit knapp 1,9 Millionen Versicherten und über 3000 Mitarbeitenden ist die Helsana-Gruppe der führende Kranken- und Unfallversicherer der Schweiz und bietet damit grösstmögliche Sicherheit.

Mit 22 Generalagenturen und 19 Verkaufsstellen sind wir überall in der Schweiz nah bei unseren Kunden. Hier finden Sie die nächste Verkaufsstelle.

Wir verfügen über ein grosses Netz an erstklassigen Geschäfts- und Gesundheitspartnern wie etwa Ärztenetzwerke und Partnerkliniken. Dank verschiedenen Kooperationen können sich Versicherte der Helsana-Gruppe bei medizinischen Fragen telefonisch beraten und Medikamente bequem und günstig nach Hause liefern lassen.

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Ich habe noch mehr Fragen. Wer kann mir weiterhelfen?

Bei spezifischen Fragen von Entsandten, sowie Grenzgängerinnen oder Grenzgängern, die fest in die Schweiz ziehen, wenden Sie sich bitte direkt an unsere Spezialisten vom Kundendienst Ausland:

Rentnerinnen oder Rentner, die neu in die Schweiz ziehen, aber weiterhin ihre Rente ausschliesslich aus dem EU-EFTA- Ausland erhalten, wenden sich bei Fragen bitte direkt an die Gemeinsame Einrichtung KVG.

In allen anderen Fällen hilft Ihnen gerne unser mehrsprachiges Beratungsteam weiter: