Projekte

Identifikation des Verbesserungspotentials in der prä-, peri- und poststationär übergreifenden Arzneimitteltherapie – eine Versorgungsstudie

01.01.2014

Dr. Daniel Liedtke, PD Dr. Eva Blozik, Finanzierung: Eigene Mittel

Identifikation des Verbesserungspotentials in der prä-, peri- und poststationär übergreifenden Arzneimitteltherapie – eine Versorgungsstudie

2014 – laufend

Dr. Daniel Liedtke, PD Dr. Eva Blozik, Finanzierung: Eigene Mittel

Hintergrund

Eine Mehrheit der älteren Bevölkerung nimmt täglich Medikamente zur Prävention oder Behandlung von chronischen Erkrankungen ein. Vor diesem Hintergrund stellt jede stationäre Behandlung eine grosse Herausforderung für die involvierten Ärzte dar. Gewisse Medikamente müssen zeitweise abgesetzt, andere müssen für die Behandlung der akuten Erkrankung dazugegeben werden und ggf. muss die chronische Medikation geändert werden. Bei Eintritt des Patienten im Spital fehlen nicht selten Informationen über die vorhergehende Medikation, das volle Interaktions-Spektrum der zum Einsatz kommenden Medikamente wird nur von ausgesprochenen Experten verstanden und aufgrund vielfältiger Informationsbrüche zwischen Spitalärzten und nachsorgenden Hausärzten erreichen wichtige Informationen zur Medikation nach dem Spitalaufenthalt die Hausärzte nicht. Die Folgen sind eine häufig inadäquate, bzw. fehlerhafte Medikation der Patienten, in Form von Überdosierungen, unerwünschten Interaktionen, vermeidbaren Nebenwirkungen, unzufriedenen Patienten und unnötigen Kosten. Das Ziel dieser Beobachtungsstudie ist, den Einfluss eines stationären Aufenthalts auf die medikamentöse Behandlung und Inanspruchnahme entsprechender medizinischen Leistungen vor, während und nach stationären Spitalaufenthalten von Patienten darzulegen, um das Ausmass und die wichtigsten Faktoren inadäquater Arzneimitteltherapie vor, während und nach stationären Spitalaufenthalten abzuschätzen.

Kooperation

Helsana, Hirslanden Klinik, Zürich