Helsana-Studie zeigt: Polymedikation hierzulande ein Problem

Gemäss einer neuen Helsana-Studie ist schweizweit mehr als jeder Fünfte über 65 in Gefahr, wegen Mehrfachmedikation von schädlichen Nebenwirkungen betroffen zu sein. Helsana arbeitet mit Partnern an konkreten Lösungen für ihre Versicherten.

05.09.2013

Die Einnahme von fünf oder mehr Medikamenten – Polymedikation – erhöht die Gefahr für Nebenwirkungen, weil eines der eingenommenen Präparate sich möglicherweise negativ auf eine bestehende Erkrankung auswirkt oder in Kombination mit einem anderen Medikament Schaden anrichtet. Eine im April 2013 im Fachjournal Drugs & Aging publizierte Studie von Helsana, dem Telemedizin-Anbieter Medgate und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zeigt nun die Situation für die Schweiz auf.

Polymedikation in der Schweiz weit verbreitet – speziell bei Rentnern 

In der Studie wurden repräsentative Daten von Helsana-Grundversicherten der Jahre 2008 bis 2010 ausgewertet. Die Analyse zeigt, das schweizweit mehr als jeder Fünfte über 65 in Gefahr ist, wegen Mehrfachmedikation von schädlichen Nebenwirkungen betroffen zu sein. Zur Verbesserung der Situation ist ein breites Spektrum an Interventionen auf individueller Ebene sowie auf Ebene der Bevölkerung nötig.

Basierend auf den Resultaten der Studie können gezielt Massnahmen für eine bessere Arzneimitteltherapiesicherheit getroffen werden. Helsana hat die Zusammenarbeit mit entsprechenden Partnern aufgenommen, um konkrete Lösungen für ihre Kundinnen und Kunden auszuarbeiten.

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