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Läuft alles richtig mit der Schwangerschaft?

Es ist völlig verständlich, dass sich werdende Eltern Gewissheit über die Gesundheit und den Entwicklungsstand des Babys verschaffen wollen. Durch pränatale Untersuchungen lassen sich genetische Veränderungen wie das Down-Syndrom oder Fehlbildungen der Wirbelsäule (offener Rücken) diagnostizieren. Den Entscheid, ob das Kind zur Welt kommen soll oder nicht, kann den Eltern jedoch niemand abnehmen. Zu berücksichtigen ist auch, dass bei vorgeburtliche Tests eine Schädigung des Embryos nicht hundertprozentig ausgeschlossen ist.

Ungewissheit

Vorgeburtliche Untersuchungen sind bei jeder Schwangerschaft ein Thema, denn solche Gedanken macht sich wohl jede werdende Mutter. Beruhigend ist die Tatsache, dass gemäss Statistik 93 von 100 Kindern in der Schweiz vollkommen gesund zur Welt kommen. Dennoch ist es legitim, wenn Sie sich Gewissheit verschaffen möchten. Dafür gibt es die Pränataldiagnostik. Die vorgeburtlichen Untersuchungen ermöglichen es, zumindest einen Teil möglicher Fehlbildungen des Embryos im Mutterleib festzustellen.

Pränatale Untersuchungen: nicht ohne Risiko

Lassen Sie sich im Hinblick auf vorgeburtliche Untersuchungen von Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt beraten. Falls ein solcher Test sinnvoll erscheint, kann sie oder er die Untersuchung in die Wege leiten.

Denken Sie intensiv über das Dafür und das Dagegen nach. Beziehen Sie Ihren Lebenspartner in Ihre Überlegungen mit ein und besprechen Sie sich nach Möglichkeit mit weiteren Vertrauenspersonen. Wichtig ist, dass Sie letztlich das tun, was für Sie richtig ist. Sie müssen von Ihrer Entscheidung überzeugt sein.

Übrigens: Einige pränatale Untersuchungen legen offen, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Sie müssen das Geschlecht aber nicht erfahren, wenn Sie es nicht wünschen. Vielleicht lassen Sie sich lieber überraschen?

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