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Komplementärmedizin als natürliche Alternative

Komplementärmedizin steht als Sammelbegriff für alternative Behandlungsmethoden, Diagnoseverfahren und Heilmittel. Sie hat eine lange Tradition – einige Methoden reichen Jahrtausende zurück. Komplementärmedizin hilft Jung und Alt bei vielen Beschwerden und Krankheiten. Praktiziert wird sie von Ärzten, Naturheilpraktikern und Komplementärtherapeuten.

Unter Komplementärtherapie versteht man eine Vielzahl an Behandlungen, welche primär die Selbstheilungskräfte aktivieren und regulierend wirken. Als Alternativmedizin hingegen werden die einzelnen Fachrichtungen der Naturheilpraktiker, wie Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) oder Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN), bezeichnet. Weitere Synonyme sind: Naturmedizin, Erfahrungsmedizin, Volksmedizin, Ganzheitsmedizin.

Schul- oder Komplementärmedizin?

Die Schul- und die Komplementärmedizin basieren auf unterschiedlichen Behandlungsansätzen: Erstere orientiert sich an Symptomen und organischen Veränderungen. Die Komplementärmedizin geht von einem ganzheitlichen Menschenbild aus und beleuchtet den Hintergrund einer Krankheit: Wie sehen Biografie und Umfeld, Stärken und Schwächen des Menschen aus? Sie versucht, die Ressourcen des Patienten zu stärken, um ihn zu heilen. Sie fördert die Selbstwahrnehmung, die Eigenverantwortung sowie die Kompetenz im Umgang mit Beschwerden und Krankheiten.

Schul- und Komplementärmedizin schliessen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Dennoch lässt sich die Alternativmedizin auch als alleinige Behandlung einsetzen. Ideal ist eine integrierte, koordinierte Therapie. Informieren Sie Ihren Arzt, Naturheilpraktiker oder Komplementärtherapeuten über alle Ihre Behandlungen. Die Grenzen der Komplementärmedizin sind akute Notfälle, chirurgische Eingriffe und lebensbedrohende Krankheiten. Für diese Fälle ist die Schulmedizin zuständig.

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