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Kinderbetreuung bei Spitalaufenthalt der Eltern

Muss ein Elternteil ins Spital, stellt sich die Frage der Kinderbetreuung. Schwierig wird es, wenn der andere Elternteil berufstätig ist. Jemand muss dafür sorgen, dass die Kinder ihren geregelten Tagesablauf haben und bekommen, was sie brauchen. Falls Verwandte oder Freunde diese Aufgabe nicht übernehmen können, muss externe Unterstützung in Anspruch genommen werden.

Eltern im Spital

Wenn ein Elternteil unversehens einen mehrtägigen Spitalaufenthalt antreten muss, kann das ganze Familienleben durcheinandergeraten. Gründe für einen ungeplanten Aufenthalt können eine plötzliche Erkrankung oder ein Unfall sein. In einer solchen Situation stehen Sie unter doppelter Belastung: Sie sorgen sich um Ihre Gesundheit, müssen aber auch an Ihr Kind denken.

Im Voraus an die Kinderbetreuung denken

Es kann jederzeit in jeder Familie vorkommen, dass ein Elternteil ins Spital muss. Deshalb ist es wichtig, dass Sie diesen Fall vorsorglich in Betracht ziehen und an verschiedene Möglichkeiten der Betreuung Ihres Kindes denken. Idealerweise vertrauen Sie Ihr Kind einer Person aus dem Familien- oder dem engen Freundeskreis an. Möglicherweise gibt es eine Familie mit Kindern in Ihrer Nachbarschaft, zu der Sie eine gute Beziehung unterhalten und mit der Sie den Hütedienst organisieren können.

Denken Sie daran, dass die Situation auch für Ihr Kind nicht einfach ist. Es ist verunsichert oder gar verängstigt, wenn das Mami oder der Papi plötzlich ins Spital muss. Da ist es von Vorteil, wenn das Kind in seiner vertrauten Umgebung bleiben kann.

Babysitter, Nannys und Tagesmütter

Wenn Sie im privaten Umfeld keine Lösung finden, können Sie für die Kinderbetreuung einen Babysitter oder eine Nanny engagieren. Diese Person kümmert sich in Ihrem Heim um Ihr Kind. Eine Nanny gilt wie zum Beispiel eine Reinigungsfachfrau als Angestellte. Als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber stehen Sie in der Pflicht, dass AHV-Beiträge bezahlt werden und die Nanny gegen Unfall versichert ist. Sie hat auch Anrecht auf bezahlte Ferien. Einen Mustervertrag finden Sie auf der Website kinderbetreuung-schweiz.ch der Fachstelle Kinder & Familien.

Als weitere Variante für die Kinderbetreuung kommt die Tagesmutter infrage. Tagesmütter betreuen in der Regel mehrere Kinder in ihrem eigenen Haushalt. Fast überall gibt es Tagesmütter- oder Tageselternvereine, die über die vor Ort verfügbaren Angebote Auskunft geben können.

Für die Vermittlung von Babysittern, Nannys oder Tagesmüttern gibt es verschiedene Internetplattformen. Zum Beispiel mom2mom.ch, betreut.ch, familienleben.ch, nannypedia.ch oder nanny-service.ch. Auf diesen Websites finden Sie auch viele nützliche Informationen zu Kinderbetreuung, Kitas, Tageskindergärten und weiteren verwandten Themen.

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