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Frühgeburten: relativ kleines Risiko

Der Gedanke an eine Frühgeburt hat etwas Beängstigendes. «Frühchen» sind bei der Geburt zu leicht, und oft sind die Körperfunktionen noch nicht vollständig ausgebildet. Ob sich ein Frühgeborenes zu einem gesunden Kind entwickeln kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu diesen zählt insbesondere die Schwangerschaftswoche, in der es geboren wurde. Je näher das effektive Geburtsdatum beim regulären Geburtstermin liegt, desto besser sind die Entwicklungschancen für das Baby.

Frühgeburt

Die Angst vor einer Frühgeburt ist völlig verständlich. Normalerweise liegt der Geburtstermin zwischen der 38. und 42. Schwangerschaftswoche. Als «Frühchen» gilt ein Baby, wenn das Kind vor Vollendung der 37. Woche geboren wird.

Ursachen für Frühgeburten

Es gibt verschiedene Ursachen für Frühgeburten. Sie reichen von übermässiger körperlicher Belastung über Nährstoffmangel, Genuss von Suchtmitteln oder schwerer Krankheit der Mutter bis hin zu vorzeitigem Einsetzen von Wehen, frühzeitigem Blasensprung oder Myomen in der Gebärmutter. Oft lässt sich die Ursache für eine Frühgeburt nicht eindeutig feststellen.

Gute Überlebenschancen für «Frühchen»

Doch es gibt zum Glück auch eine positive Seite: Dank medizinischem Fortschritt und spezieller medizinischer Betreuung und Pflege stehen die Überlebenschancen von zu früh geborenen Babys heutzutage sehr gut. Besprechen Sie sich mit Ihrer Ärztin, beziehungsweise Ihrem Arzt oder mit Ihrer Hebamme, wenn Sie Anzeichen für eine Frühgeburt feststellen. Es gibt Möglichkeiten, die Geburt durch Medikamente hinauszuschieben oder die Entwicklung der Lunge des Babys zu fördern.

Wiegt ein Neugeborenes weniger als 2000 Gramm, übernimmt die IV die Kosten für die nötige spezielle Versorgung in der Neonatologie, bis das Baby ein Normalgewicht von 3000 Gramm erreicht hat. Um die Anmeldung bei der IV kümmert sich das Spital.

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