Erholungskur

Nach einer schweren Krankheit oder einem operativen Eingriff ist die Rückkehr nach Hause nicht immer sofort möglich. Ein erholsamer Aufenthalt in einem Kurhaus ist eine Alternative.

Wissenswertes zum Thema - Erholungskur

Genesung fördern

Ein Kuraufenthalt soll die Genesung fördern und zur Rekonvaleszenz beitragen (lateinisch für: wieder kräftig werden, heilen). Kranke Menschen erhalten im Kurhaus die benötigte Unterstützung und Zeit, um geistig und körperlich wieder zu Kräften zu kommen. Das Angebot reicht von ärztlicher und therapeutischer Betreuung bis hin zu leichter pflegerischer Unterstützung.

Der Arzt verordnet Erholungskuren häufig nach Spitalaufenthalten - mit oder ohne operativen Eingriff - oder nach schwerer Krankheit zu Hause. Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist die medizinische Notwendigkeit. Präventive, das heisst vorbeugende Aufenthalte, dürfen von den Krankenversicherern nicht übernommen werden.

Gut zu wissen

Der Kuraufenthalt muss in einem anerkannten Erholungskurhaus in der Schweiz durchgeführt werden. Die anerkannten Kurhäuser entsprechen den Qualitätsbedingungen von santésuisse, dem Branchenverband der schweizerischen Krankenversicherer. Reichen Sie die ärztliche Kurverordnung unbedingt vor Kurbeginn ein, damit die medizinische Notwendigkeit geprüft werden kann.

Unterschied Kur und Rehabilitation

Die medizinische Rehabilitation hat zum Ziel, verlorene Funktionsfähigkeiten mit medizinischen Mitteln wiederzuerlangen oder beeinträchtigte zu verbessern. Ein wichtiges Beurteilungskriterium hierfür ist die Spitalbedürftigkeit.

Erholungskuren dagegen dienen der Erholung und Genesung nach Erkrankungen, die eine wesentliche Verminderung des Allgemeinzustandes zur Folge hatten. Eine besondere Pflege- oder Behandlungsbedürftigkeit liegt hierbei nicht vor.

Kundendienst bei Fragen: 0844 80 81 82.