Pflege im Alter

Pflegefinanzierung

«Meine Eltern waren lange vital, doch jetzt werden sie zunehmend schwächer. Wir machen uns alle ein bisschen Sorgen. Was, wenn sie krank werden oder verunfallen? Wer unterstützt uns – und wer bezahlt die Pflegekosten?»

Pflegefinanzierung

Das Alter hat viel Gutes: Man wird weiser und gelassener und hat endlich Zeit, das Leben zu geniessen. Viele ältere Menschen sind unternehmungslustig und fit. Sie reisen um die Welt, fahren Auto, treiben Sport und engagieren sich in Vereinen. Doch die Zeit der Unbeschwertheit kann ein jähes Ende finden: Ein Sturz in der Badewanne, ein Schlaganfall oder die Diagnose einer unheilbaren Krankheit verändern das Leben eines älteren Menschen von einem Tag auf den andern. Ein solches Ereignis trifft auch die Angehörigen. Die Betreuung einer pflegebedürftigen Person zehrt an den Kräften und kann zur psychischen Belastung werden. Dabei stellt sich auch die Frage nach der Pflegefinanzierung, mit der man sich besser zu früh als zu spät auseinandersetzt.

Vorsorge ist wichtig

Es gibt immer mehr ältere Menschen in unserem Land und unsere Lebenserwartung steigt. Diese Entwicklung führt zu einem permanenten Anstieg der Pflegekosten. Machen Sie sich deshalb gemeinsam mit Ihren Eltern möglichst früh Gedanken über den Fall einer unversehens eintretenden Pflegebedürftigkeit. Es ist wichtig, dass Sie sich über die vorhandenen Wünsche und Vorstellungen klar werden, denn nur so lässt sich die Finanzierung planen. Zu bedenken ist, dass Ihre Eltern die Kosten für Haushaltshilfe, Hilfsmittel und Betreuung zu Hause (z.B. Fahrdienste oder Begleitung auf Spaziergängen) selbst bezahlen müssen.

Bei einem Aufenthalt im Pflegeheim gehen Unterkunft, Verpflegung und Betreuung vollumfänglich zulasten Ihrer Eltern. Lebt ein Elternteil weiterhin zu Hause, während der Partner oder die Partnerin ins Pflegeheim gezogen ist, sind die übrigen Lebenshaltungskosten wie beispielsweise die Wohnungsmiete zu den Kosten für den Aufenthalt im Heim hinzuzurechnen. Die Summe kann schnell einmal die Schmerzgrenze übersteigen.

Wer bezahlt die Pflegekosten?

Die Finanzierung der Langzeitpflege erfolgt im Wesentlichen aus drei Quellen: aus Beiträgen der Krankenversicherung, aus Beiträgen der öffentlichen Hand und – solange es die finanziellen Verhältnisse der pflegebedürftigen Person ermöglichen – aus eigenen Kostenbeiträgen.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Ihre Eltern Hilflosenentschädigung, Ergänzungsleistungen bei der AHV oder gegebenenfalls Sozialhilfe beantragen.

Die sicherste Finanzierungsvariante für eine angemessene gesundheitliche Versorgung im Alter ist ein ausreichender Versicherungsschutz. Es zahlt sich aus, frühzeitig dafür zu sorgen.

Finanzierung «Pflege zu Hause»

Ambulante Pflegekosten sind sehr individuell. Dieses Kostenbeispiel zeigt die Pflegekosten einer älteren Person, die von der Spitex und ihren Angehörigen zu Hause gepflegt wird.

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Finanzierung «Pflege im Pflegeheim»

Dieses Beispiel zeigt die Kosten einer älteren Person, die im Pflegeheim rund um die Uhr betreut wird.

Finanzierung Pflege im Pflegheim

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