Krankheiten

Was steckt hinter der Lungenkrankheit COPD?

COPD wird als Sammelbegriff für die chronisch obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem verwendet. Die Hauptursache ist das Rauchen, weshalb die Krankheit umgangssprachlich unter «Raucherlunge» bekannt ist.

COPD

Bei der Krankheit COPD (chronic obstructive pulmonary disease) handelt sich um eine Schädigung der Lunge, welche die Sauerstoffaufnahme des Blutes beeinträchtigt. In frühen Stadien wird COPD kaum erkannt und fälschlicherweise oft als Raucherhusten angesehen. In späteren Stadien intensivieren sich die Symptome Auswurf, Husten und Atemnot (AHA). Liegt die Diagnose COPD vor, ist die Krankheit meist schon fortgeschritten. In späten Stadien sind die Patienten auf eine künstliche Sauerstoffversorgung angewiesen und körperlich kaum noch belastbar.

COPD ist nicht heilbar, der Verlauf kann jedoch gestoppt werden. Die mit Abstand wichtigste Massnahme besteht darin, Vorkehrungen zu treffen, dass der oder die Betroffene Luft besserer Qualität (weniger Luftschadstoffe) einatmet. Durch weitere therapeutische Massnahmen kann die Atemnot reduziert werden.

Informieren Sie sich vertieft über COPD

Sie finden in der COPD-Broschüre der Lungenliga umfassende Informationen zu Krankheit, Therapie und Ansprechpartner. Sie können sie als pdf-Datei (PDF, 3MB) herunterladen oder bei uns bestellen.

Machen Sie einen COPD-Risikotest

Der COPD-Risikotest besteht aus wenigen Fragen und erlaubt Ihnen, Ihr eigenes COPD-Risiko zu bestimmen. Sie erhalten im Anschluss eine Empfehlung, wie Sie aufgrund Ihres Resultats weiter vorgehen können.

Rauchstopp

Die Vermeidung von Luftschadstoffen ist die wichtigste Massnahme, sich vor COPD zu schützen oder den Krankheitsverlauf zu verzögern. Reduzieren Sie Ihr COPD-Risiko mit einem Rauchstopp-Training und mit dem Vermeiden von Passivrauch. Wenn Sie die Zusatzversicherung SANA oder COMPLETA abgeschlossen haben, erhalten Sie zudem einen Beitrag von 75 bzw. 90 Prozent an das Training.