Krankheiten

Behandlungsmöglichkeiten einer Depression

Depressionen können, wenn als solche erkannt, meist mit Erfolg behandelt werden. Mit medikamentöser Therapie und psychotherapeutischen Verfahren stehen wirksame Behandlungsmethoden zur Verfügung. Oft ist eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenteneinnahme am sinnvollsten.

Depression hat nichts mit Einbildung zu tun, sondern ist eine Krankheit, die so früh wie möglich von einer Fachperson behandelt werden muss. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung ist das Gespräch mit einer Fachperson:

  • Hausärztin, Hausarzt: Können eine Depression diagnostizieren, behandeln und Betroffene an Fachärztinnen, Fachärzte, Psychologinnen, Psychologen oder spezialisierte Institutionen weiterleiten.
  • Psychiaterin, Psychiater (Ärztin, Arzt mit einer psychiatrischen Fachausbildung): Können medizinische Abklärungen veranlassen, Medikamente verschreiben und Psychotherapien durchführen.
  • Psychotherapeutin, Psychotherapeut: Führen eine Psychotherapie durch, aber verschreiben keine Medikamente.

Eine Psychotherapeutin oder ein Psychotherapeut hat ein Hochschulstudium in Medizin oder Psychologie und eine Weiterbildung in Psychotherapie absolviert. Die Leistungen nichtärztlicher Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten werden nur dann aus der Grundversicherung bezahlt, wenn sie auf ärztliche Anordnung und unter ärztlicher Überwachung erbracht werden (delegierte Psychotherapie). Der Psychotherapeut oder die Psychotherapeutin muss beim delegierenden Arzt oder der delegierenden Klinik angestellt sein. Wenn die nichtärztlichen Psychotherapeutinnen oder Psychotherapeuten selbständig tätig sind, wird ein Teil der Leistungen aus den Zusatzversicherungen TOP und COMPLETA übernommen. Therapeutinnen oder Therapeuten müssen bei Helsana anerkannt und Mitglieder eines der drei Berufsverbände FSP, SPV oder SBAP sein. Es ist Ihr Recht, vor der Therapie zu fragen, welche Ausbildung Ihr Psychotherapeut oder Ihre Psychotherapeutin gemacht hat und ob er oder sie selbständig arbeitet, oder bei einem Arzt, einer Ärztin oder einer Klinik angestellt ist.

Weitere Hinweise, wo Sie Rat und Hilfe finden, sind für Sie in der Broschüre «Depression kann jede und jeden treffen (PDF, 876KB) » zusammengestellt.