Krankheiten

Demenz

Wir werden immer älter. Mit dem Älterwerden verändern sich unsere körperlichen und geistigen Fähigkeiten - etwa unsere Fähigkeit zu lernen oder unser Gedächtnis. Aber welche Veränderungen sind normal und was ist ein Anzeichen einer ernst zu nehmenden Demenz?

Die Zahl älterer Menschen und ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung nehmen stetig zu. Damit steigen auch die Demenzerkrankungen. Für viele Demenzformen stellt das Alter der Hauptrisikofaktor dar. Die Schweiz zählt gegenwärtig etwas mehr als 100'000 Erkrankte. Hochrechnungen der Alzheimervereinigung gehen davon aus, dass sich die Zahl bis ins Jahr 2030 verdoppeln und bis 2050 verdreifachen wird.

Warnzeichen ernst nehmen

Demenz kann sich in unterschiedlicher Weise zeigen. So kann sich die Lernfähigkeit verändern oder das Gedächtnis lässt nach. Lesen Sie in unserer Broschüre (PDF, 584KB) , welche Warnzeichen sonst noch auf eine Demenzerkrankung hinweisen könnten.

Kognitive Störungen müssen ernst genommen werden. Sie sind nicht nur häufig, sondern haben Folgen für Betroffene und Angehörige. Eine frühe Diagnose ist von Vorteil, denn je früher die Behandlung beginnt, desto günstiger ist der Verlauf für Patienten und Angehörige. Die Behandlung ist facettenreich und beschränkt sich nicht auf das Verschreiben eines Medikaments.

Angebote nutzen

Die erste Anlaufstelle beim Verdacht auf Störungen der Hirnleistung ist der Hausarzt. Schöpft dieser Verdacht, sollte er Spezialisten wie Neurologen, Radiologen und andere in die Diagnosestellung einbeziehen. In grösseren Agglomerationen gibt es Memory-Kliniken, welche auf Diagnosestellung und Therapie von Demenz spezialisiert sind. Erfahren Sie in unserer Broschüre (PDF, 584KB) , welche Angebote es gibt und wie Sie vorgehen können, falls Sie bei sich selbst oder bei einer angehörigen Person Demenz vermuten.

Die schweizerische Alzheimervereinigung

Wissen hilft. Die schweizerische Alzheimervereinigung ist eine unabhängige, konfessionell und politisch neutrale gemeinnützige Organisation. Sie bietet Informationen, Beratung und Unterstützung an und setzt sich ein für eine bedarfsgerechte Pflege und Betreuung.

Erfahren Sie mehr zu den Angeboten der Alzheimervereinigung. Oder rufen Sie das Alzheimer-Telefon unter der Nummer 024 426 06 06 an.