«Man fühlt sich wie an einem Volksfest»

Interview mit Guido Graf, Vorsteher des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern

Guido Graf Guido Graf, wie sind Sie auf die Idee gekommen, am Lauf teilzunehmen?

Ich wollte möglichst viele Mitarbeitende des Gesundheits- und Sozialdepartementes motivieren, mitzumachen. Und das geht doch am einfachsten, wenn man selber mit dabei ist. Darum habe ich mich entschieden, in der Kategorie "Happy-Runners" zu starten.

Es war heuer die 38. Veranstaltung. Wie oft sind Sie bisher mitgelaufen?

Am Solidaritätslauf habe ich schon mehrmals teilgenommen, in dieser Kategorie war es für mich das erste Mal. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall. Am Stadtlauf herrscht jeweils eine tolle Stimmung – nicht nur auf den Laufstrecken. Das Publikum feuert die Teilnehmer lauthals an, man fühlt sich wie an einem Volksfest. Sehr interessant finde ich die unterschiedlichen Einstellungen der Läuferinnen und Läufer. Für manche ist es ein Plauschrennen, an dem das Gruppenerlebnis zählt. Wieder andere sind mit sehr viel Ehrgeiz unterwegs und wollen vor allem ein gutes Ergebnis erzielen.

Wie haben Sie sich auf den Lauf vorbereitet?

Wegen des Laufs habe ich keine speziellen Trainingseinheiten absolviert – das gebe ich ganz ehrlich zu. Ich spiele aber öfters Tennis, was mich natürlich fit hält. An diesem Lauf stand für mich der Plausch und die Teilnahme mit meinen Mitarbeitenden im Vordergrund.

Warum sollte jeder einmal an diesem Lauf mitmachen?

Der Luzerner Stadtlauf ist wegen der Atmosphäre ein besonderes Erlebnis. Er tut dem Gemüt gut und man kann während des Events ganz viel Energie tanken. Zudem ist Bewegung gesundheitsfördernd – die meisten Teilnehmenden werden ja durch die Vorbereitung automatisch aktiver. Das kann sich nachhaltig auf die Freude am Sport auswirken. Laufen ist ausserdem eine schöne und unkomplizierte Sportart: Sie benötigt keine spezielle Infrastruktur, denn Strassen, Wald- und Wiesenwege findet man überall.