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Fallbeispiel

Früherfassung anhand eines Beispiels.

Auffahrunfall auf der Autobahn

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn erleidet die 25-jährige Textildesignerin Paula D. eine Halswirbelsäulendistorsion.  Sie hat starke Schmerzen und wegen der eingenommenen Schmerzmittel auch kognitive Probleme. Zudem gibt es Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber betreffend Lohnzahlung. Paula D. ist hilflos und hat Zukunftsängste. Da sie den Haushalt nicht mehr selbst besorgen kann und von den Eltern finanziell abhängig ist, wohnt sie wieder zu Hause. Das schlägt ihr auf die Psyche. Ein Versuch, wieder zu arbeiten, scheitert.

Glückliches Ende nach unglücklichem Start

Das Unfalldossier von Paula D. kommt 4 Wochen nach dem Unfall zu uns ins Case Management. Zwei Tage nach der Dossierübernahme kontaktiert unser Case Manager Paula D.. Nach dem Eingliederungsgespräch mit Paula D. und ihrem Arbeitgeber, und in Rücksprache mit dem Hausarzt und Therapeuten, startet sie einen neuen Arbeitsversuch. Indem unser Case Manager die IV zu einem frühen Zeitpunkt involviert, werden durch die IV Anpassungen am Arbeitsplatz (Frühinterventionsmassnahmen) finanziert. Diese wirken sich nachhaltig aus, so dass Paula D. ihr Arbeitspensum kontinuierlich steigern kann. Wir als Versicherer sind bereit, den Arbeitsversuch bei anfänglich weiterhin 100 Prozent Taggeld zusätzlich zu begünstigen.
Dank des guten Verlaufs arbeitet Paula D. nach 3 Monaten wieder zu 50 Prozent und nach 6 Monaten wieder zu 100 Prozent. Sie geht drei bis vier Mal in der Woche ins Fitnessstudio und nimmt nur noch unregelmässig Schmerzmittel ein. Paula D. ist glücklich.

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